{"id":385,"date":"2021-01-12T13:56:24","date_gmt":"2021-01-12T12:56:24","guid":{"rendered":"http:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?p=385"},"modified":"2021-01-12T15:56:38","modified_gmt":"2021-01-12T14:56:38","slug":"dietmar-hauser-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?p=385","title":{"rendered":"Dietmar Hauser 17"},"content":{"rendered":"\n<p>Krippenspiel 2018<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Wir leben alle eine Zeit auf dieser Welt. Uns scheint es lang. Aber was sind 60, 70 oder gar 80 Jahre auf die Geschichte der Menschheit gesehen. Auch wenn wir fast hundert Jahre alt w\u00fcrden und mit aller Kraft arbeiten: Ob sich f\u00fcnfzig oder hundert Jahre sp\u00e4ter noch jemand an uns erinnert? \u2026 Wohl kaum.<br>Umso erstaunlicher ist es, dass der, an dessen Geburt wir heute erinnern, h\u00f6chstens 3 Jahre gepredigt hat, bis man ihn hingerichtet hat. Und doch hat er die Welt ver\u00e4ndert wie kein anderer. Nach fast 2000 Jahren reden wir dar\u00fcber: Gegen brutale Gewalt, Wut, Angst und Zerst\u00f6rung hat er Liebe und Vertrauen auf Gott gesetzt.<br>Nirgendwo ist es poetischer und liebevoller ausgedr\u00fcckt als in der Weihnachtsgeschichte, wie er Menschen ver\u00e4ndern und inspirieren konnte und das bis heute!<br>H\u00f6rt und seht ganz in Ruhe zu. Lasst auch Euch davon inspirieren.<\/p>\n\n\n\n<p>(Szene 1 f\u00e4llt weg)<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 2:<\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Maria, Gott ist mit Dir!<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Was ist das f\u00fcr eine merkw\u00fcrdige Anrede?<\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Du sollst keine Angst haben. Du hast Gnade bei Gott gefunden. Er hat Dich zu Gro\u00dfem ausersehen. Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen.<br>Gott wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird der wahre K\u00f6nig Jakobs sein und seine Herrschaft wird kein Ende haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Wie soll das geschehen? Ich bin eine einfache Frau, die Gott dient.<\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Gottes Geist wird das bewirken. Man wird ihn verehren als Sohn Gottes. Auch Deine Verwandte Elisabeth ist im hohen Alter schwanger geworden, denn bei Gott ist nichts unm\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Ich diene Gott und mir geschehe, wie du gesagt hast.<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 3:<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: F\u00fcr Maria wurde es nun erst einmal sehr schwierig. Sie war noch nicht verheiratet und damit hatte sie noch keinen Mann an ihrer Seite, der sie besch\u00fctzen konnte. Joseph wollte sie wohl zuerst nicht zu sich nehmen. Zu ihrer eigenen Familie konnte sie wahrscheinlich auch nicht zur\u00fcckgehen. Diese wird zumindest nirgendwo erw\u00e4hnt. Als unbegleitete junge und schwangere Frau war sie sogar in h\u00f6chster Gefahr und man h\u00e4tte sie nach orientalischem Recht sogar umbringen k\u00f6nnen.<br>Sie erinnerte sich an die Worte des Engels und wie es im Evangelium hei\u00dft eilte sie zu ihrer Verwandten Elisabeth, wo sie zun\u00e4chst einige Monate Zuflucht fand. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Ich bin so froh, dass ich bei dir Zuflucht gefunden habe. Uns trennen viele Jahre, aber Du bist mir verbunden wie sonst niemand auf der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Elisabeth: Maria, du wei\u00dft nicht wie das ist, wenn man sich Kinder w\u00fcnscht und nichts lieber t\u00e4te, als f\u00fcr sie zu sorgen. Wie sie mich verachtet und bemitleidet haben, weil wir kinderlos geblieben sind und damit niemanden haben, der uns im Alter versorgt. Zacharias, mein Mann hat sein Auskommen am Tempel. Aber ich f\u00fchlte mich wie unn\u00fctz und unf\u00e4hig ohne Kinder.<br>Die jungen M\u00fctter haben mich ihre Verachtung sp\u00fcren lassen. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie oft ich um ein Kind gebetet habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Nun bekommst Du doch eines. Und das, obwohl du fast drei Mal so alt bist wie ich. Dass Du nicht aufgegeben hast, bewundere ich.<\/p>\n\n\n\n<p>Elisabeth: Zacharias h\u00e4tte sich von mir scheiden lassen k\u00f6nnen. Er hat zu mir gestanden. Das findet man wahrscheinlich heute nicht mehr, dass jemand es mit einem trotzdem so lange aush\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Joseph hat nicht den Mut zu mir zu stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Elisabeth: Die Leute m\u00f6gen dich verachten, aber du bist von Gott mit dem Kind gesegnet. Mein Kind h\u00fcpft vor Freude, weil du da bist. Selig bist Du, weil du auf Gott vertraut hast.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Ich kann es jetzt verstehen und meine Seele erhebt den Herrn. Ich freue mich \u00fcber Gott. Denn er erbarmt sich \u00fcber mich, obwohl ich arm und verlassen bin.<br>Gott vergisst die Seinen nicht. Er fegt hinweg die Gewaltt\u00e4tigen und zerstreut die Hochm\u00fctigen. Er f\u00fcllt die Hungrigen mit G\u00fctern und l\u00e4sst Reiche leer ausgehen. Er denkt an sein Volk, das ihm treu geblieben ist und hilft seinen Dienern auf, so wie er es schon Abraham und Mose gezeigt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 4:<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Und so blieb Maria mehr als drei Monate bei Elisabeth. Dann kehrte sie in die Heimatstadt zur\u00fcck. Joseph hatte es sich \u00fcberlegt und stand zu ihr. Das war ihre Rettung. In seiner Begleitung war sie wieder sicher.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Joseph\u2026, Joseph!<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Maria. Du kannst Dir nicht vorstellen, wie ich dich gesucht habe. Komm her!<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Du hast mich gesucht? &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Ich muss dir gestehen, dass ich Tag und Nacht an dich gedacht habe. Aber ich hatte nicht den Mut zu dir zu stehen. Ich bin ein Nachfahre des gro\u00dfen K\u00f6nigs David und benehme ich wie streunender Hund. Erst war ich erleichtert, weil ich dich nicht finden konnte. Aber jeden Tag habe ich mir mehr Sorgen gemacht, das ich Dich mit dem Kind im Stich gelassen habe. Das soll nicht wieder passieren\u2026 wenn ich Dich begleiten kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Was denn sonst. Ich bin froh nicht mehr allein zu sein. Ein Engel muss mit dir geredet haben. Hast Du es denn schon geh\u00f6rt, was unser K\u00f6nig Herodes mit dem Kaiser in Rom ausgemacht hat?<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Was denn?<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Ich habe es \u00fcberall schon geh\u00f6rt, als ich aus dem Gebirge hierherkam. Die r\u00f6mischen Soldaten verk\u00fcnden es \u00fcberall, sicher auch bald hier in Nazareth.<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 5<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: In mancher Hinsicht hat sich unsere Welt nicht ver\u00e4ndert. Wenn es um Geld geht, dann spielt es keine Rolle, was mit dem Einzelnen geschieht. Die R\u00f6mer bei den Juden geschafft, ganz planm\u00e4\u00dfig die Steuern einzutreiben. Nirgendwo gab es so genaue Verzeichnisse des Landes und der Menschen. Nach dem alten j\u00fcdischen Gesetz war das Land keine Ware, mit der man handeln konnte. Es war der heilige Besitz der Familie. So hat der Staat es damals schon gelernt, wie man die Steuer bei den armen Schluckern bis auf den letzten Pfennig eintreibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Soldat: So, ich rede im Namen des Kaisers. Er ist als Gott zu verehren und herrscht \u00fcber die Welt. Es kann nicht sein, dass nur Steuern an Br\u00fccken und Stadttoren eingetrieben werden, wenn die Leute Land haben, f\u00fcr das Steuern zu zahlen ist. So hat der Kaiser Augustus in seiner gro\u00dfen Weisheit beschlossen, jeden dort zu besteuern, wo er herkommt und das Land seiner Sippe zugeordnet ist. Also hat sich jeder dort zu melden, damit seine Steuer dort festgelegt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Das hei\u00dft ja, dass wir nach Bethlehem m\u00fcssen, in die Stadt Deiner Vorfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Und das, obwohl du schwanger bist. Allein kann ich dich nicht hierlassen. Es ist zu gef\u00e4hrlich f\u00fcr Dich.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Hierbleiben k\u00f6nnen wir nicht. Du riskierst dein Leben, und unser bisschen Land, wenn du nicht gehst.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Wenn wir warten?<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Lass sein. Ich komme mit. Wer wei\u00df, wozu es gut ist, wenn unser Kind in Bethlehem geboren wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Falls wir es \u00fcberhaupt bis dorthin schaffen. Es geht zu allem \u00dcbel bergauf. Es ist doch nicht lange bis zur Geburt. Ich wei\u00df nicht wie es richtig ist\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Das kann man vorher nie sagen. Wir warten lieber nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 6<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Es ging Maria nicht anders als uns. Wir m\u00f6chten die richtigen Entscheidungen treffen. Wenn man vorher schon w\u00fcsste, was kommt, w\u00e4re es sehr einfach. &nbsp;<br>Trotzdem z\u00f6gerten die beide nicht, das Wagnis einzugehen und nach Bethlehem zu ziehen. Maria wusste, dass es besser war, sich auf den Weg zu machen. F\u00fcr sie war es aber ein anstrengender und gef\u00e4hrlicher Weg. Wir sch\u00e4tzen, dass sie hochschwanger zwischen 150-160 km laufen mussten. Auf den gro\u00dfen Stra\u00dfen, die durch Jerusalem f\u00fchrten, waren Pferde und Wagen unterwegs. Aber das war nichts f\u00fcr die Beiden. An diesem Weg eine Herberge zu finden war viel zu teuer. So liefen sie an Jerusalem vorbei. Auf diesem Weg konnten sie Jerusalem sehen. Auf dem Tempelberg gl\u00e4nzte das viele Gold des Palastes und des Tempels.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Sieh dir Jerusalem an und den Berg Zion. Herodes hat den Tempel so pr\u00e4chtig bauen lassen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: \u2026 aber sein Palast gl\u00e4nzt noch viel mehr als der Tempel f\u00fcr Gott. Herodes &#8211; Baumeister Jerusalems, ist so reich, dass es dem Kaiser sogar die olympischen Spiele bezahlt<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Ich w\u00fcnschte, ich k\u00f6nnte Dir die Heilige Stadt zeigen und dort einmal wohnen. Einmal werden wir dort hinkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Warum nicht. Aber kannst Du die Siedlungen au\u00dferhalb der Stadt sehen. Auss\u00e4tzige, Kranke, vor denen man Angst hat. Man will sie drin nicht haben. In der Stadt tr\u00e4gt man feine Seide und tafelt fr\u00f6hlich, w\u00e4hren drau\u00dfen die Leute kam etwas zu Essen finden und manchmal gar keine Kleidung haben. Darum k\u00fcmmert sich Herodes nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Gl\u00fccklich sind die, die kein Herz haben! Das k\u00f6nnte man denken, wenn man das vor Augen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 7:<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Man m\u00f6chte ja Geschichten so erz\u00e4hlen, dass Eins nach dem Anderen kommt. Die Weihnachtsgeschichte kann man so nicht erz\u00e4hlen. Irgendwie l\u00e4uft alles durcheinander, parallel, widerspr\u00fcchlich oder zeitversetzt. Aber es alles nur aus unserem Blick verworren. Nur noch einer hatte den \u00dcberblick: Der liebe Gott.<br>Es war damals wie heute: Politiker, allen voran der K\u00f6nig Herodes, haben den \u00dcberblick schon lange verloren. Sie sind nicht gl\u00fccklich, sondern leben voller Angst.<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes (kommt gelaufen): Hoffentlich habt ihr einen wichtigen Grund mich hierher zu holen. Wenn nicht, lasse ich Euch \u00f6ffentlich umbringen. Ich kann nicht meine wertvolle Zeit f\u00fcr Kleinigkeiten opfern, nur weil Ihr eure Aufgaben es nicht richtig in der Hand habt.<\/p>\n\n\n\n<p>Schriftgelehrter: Hoheit, es ist eine gro\u00dfe Unruhe im Volk. Ihr wisst, ich habe immer heimlich den Himmel beobachten lassen. Zurzeit stehen Jupiter und Saturn im Zeichen des Widders: Da bahnt sich etwas an am Himmel.<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Das wei\u00df ich l\u00e4ngst. Das hat doch nichts zu sagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diener: Es ist nicht nur das. Es sind Gelehrte aus Babylon in Jerusalem eingetroffen und sie wollen zu Euch wegen der Sterne. Es lie\u00df sich nicht geheim halten. Sofort hofft das einfache Volk wieder auf die Ankunft des Messias.<\/p>\n\n\n\n<p>Schriftgelehrter: Ihr wisst, was das bedeutet!<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Wieso konntet Ihr das wieder mal nicht verhindern? Ihr hofft selbst auf den Messias. Ich kenne Euch. Ihr <strong>wolltet<\/strong> es nicht geheim halten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diener: Ihr wisst wie schnell sich etwas herumspricht. Wenn da noch ein paar Leute mit Kamel kommen und man schon sieht, dass sie mindestens 1000 km weit gereist sind. Sie haben kein Geheimnis daraus gemacht, dass das K\u00f6nigskind suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schriftgelehrter: Ihr wisst doch, wie ich dazu stehe. Alle, die bisher als Messias aufgetreten sind, haben einen Aufstand gegen die R\u00f6mer angezettelt und letztlich damit auch gegen Euch. Die Babylonischen Gelehrten k\u00f6nnt ihr nicht mehr verschwinden lassen. Sie sind von so vielen Leuten gesehen worden, dass es zu gro\u00dfem Aufruhr k\u00e4me, wenn Ihr sie verschwinden lie\u00dfet.<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Jetzt reicht es mir aber. Dem Kaiser Augustus ist es egal, was ich tue. Ihm ist es recht, wenn ich einen beseitige, der Aufruhr bringt. Aber meine Weisheit und Klugheit wird mich vor dem Aufruhr bewahren. &nbsp;Die Weisen lasst zu mir kommen! Vielleicht wissen sie sogar mehr als wir.<\/p>\n\n\n\n<p>Schriftgelehrter: Ihr wisst, wo nach der alten Verhei\u00dfung der Messias geboren wird?<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Jetzt reicht es! Dazu habe ich ja Euch. Ihr kennt die Schriften.<\/p>\n\n\n\n<p>Schriftgelehrter: Er soll in Bethlehem geboren werden, sagt der Prophet Micha. In der Stadt, in der auch K\u00f6nig David geboren wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: In diesem Nest mit den engen Stra\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Diener: Es ist die Rede von einem kleinen Kind, nicht von einem Erwachsenen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Deswegen muss man jetzt handeln, nicht erst, wenn er gro\u00df ist: Dann lasse ich eben zur Sicherheit die kleinen Jungen in Bethlehem umbringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schriftgelehrter: Es sind kleine Kinder. Das k\u00f6nnt Ihr doch nicht machen!<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Warum nicht? Man l\u00e4sst Terroristen nicht gro\u00df werden. Du willst mir sagen, was ich zu tun habe? Bringt die Weisen her!<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 8:<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Herodes wusste, dass seine Macht schnell in Frage gestellt werden konnte. In der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung war er nicht so sehr beliebt. So hatte er aber einen schlagkr\u00e4ftigen Geheimdienst. Es war wahrscheinlich ihr Gl\u00fcck, dass die Weisen in Jerusalem f\u00fcr viel Aufmerksamkeit gesorgt hatten. Das war ihre Lebensversicherung, ohne die sie sofort verschwunden w\u00e4ren&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Ich h\u00e4tte nie gedacht, dass wir ankommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Im Vergleich zu allem, was wir bisher gesehen haben ist es hier schon gro\u00dfartig. Da oben der Palast. Das da muss der Tempel f\u00fcr Jahwe sein. Kein Wunder, dass die Juden, die bei uns in Babylon leben von Jerusalem schw\u00e4rmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Hast Du Die Geschenke noch? Wir brauchen sie doch jetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Ist doch klar. Ich habe sie sorgf\u00e4ltig geh\u00fctet. Ich habe heimlich immer mal an dem Weihrauch gerochen, seit wir ihn in der Oase Petra erstanden haben. Das Gold habe ich gut versteckt. Ich hole es nachher im Palast heraus.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Und die Karaffe mit der Myrrhe? Ist sie auch nicht kaputt?<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Sie ist in einer Schatulle aus Samt. Ich wei\u00df wie viel Myrrhe wert ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Hoffentlich erinnert sich der kommende Herrscher an uns, wenn seine Herrschaft bis zu uns reicht. Bis dahin sind wir alte Leute und sicher nicht mehr sehr geachtet. Bei diesen Geschenken wird er uns nicht vergessen. Vor allem nicht, wenn er sich daran erinnert, was wir auf uns genommen haben, um ihm zu huldigen. Hoffentlich sind wir die ersten.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Ich bin schon ganz aufgeregt.<\/p>\n\n\n\n<p>Diener: Das solltet Ihr auch sein, denn Herodes der Gro\u00dfe, der Herrscher \u00fcber Jud\u00e4a empf\u00e4ngt Euch noch heute Abend.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Das hat ja funktioniert. Gro\u00dfartig. (laut) Wir gehen zum Sohn des K\u00f6nigs\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Diener: (zischt ihn an) Leise! Ihr sollt mir unauff\u00e4llig folgen und im Schloss warten, bis er Euch empf\u00e4ngt. Nicht hier. Mit dem Empfang dauert es aber noch ein wenig! Die Kamele bleiben hier.<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 9:<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Wir wenden uns mal wieder Maria und Joseph zu. Es war beschwerlich. Wenn man an Jerusalem vorbeigekommen ist, geht es noch einmal den Berg hoch. F\u00fcr Maria w\u00e4re das kein Problem, wenn sie nicht schon kurz vor ihrer Niederkunft st\u00e4nde. Wie eine kleine Festung wirkten die H\u00e4user Bethlehems, die alle sehr eng beieinanderstanden. Auf schmalem Weg kam man in die Kleinstadt, die damals vielleicht zweitausend Einwohner hatte. Anders als in Jerusalem war abends kaum noch jemand auf den Stra\u00dfen, als Joseph ein Quartier suchen musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Ruh dich noch einen Moment aus. Mal sehen, ob ich jemanden finde.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Geh, wir haben wenig Zeit!<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Ist da jemand? Hallo?<\/p>\n\n\n\n<p>Mann in Bethlehem: Wer schreit da abends noch so herum. Da werden ja die Kinder wach.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Wir brauchen dringen noch ein Quartier.<\/p>\n\n\n\n<p>Mann in Bethlehem: Solange es hell war, da h\u00e4tte ich helfen k\u00f6nnen. Morgen fr\u00fch, da findet Ihr sicher etwas.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Nehmt es mir nicht \u00fcbel, aber meine Frau steht kurz vor der Geburt. Wir brauchen das Quartier jetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mann in Bethlehem: Ihr seid ja das Unterste aus der Kiste. Euch soll man helfen? Fahrl\u00e4ssig.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Wir mussten doch herkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mann: Das sagen sie alle. Morgen fr\u00fch k\u00f6nnt Ihr wiederkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Joseph!<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Warte. Dort vorne sehe ich ein Licht!<\/p>\n\n\n\n<p>Kind in Bethlehem: Wo willst du hin?<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Ich suche einen Ort, wo meine Frau ihr Kind bekommen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind in Bethlehem: Sieh mal, bei uns ist alles voll.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: \u2026 und ich sehe, die Leiter k\u00f6nnte sie niemals hinaufsteigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind in Bethlehem: Bleibt hier unten bei den Tieren. Hier ist es warm. Vor allem habt ihr ein Dach \u00fcber dem Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Und so geschah es. Maria brachte ihr erstes Kind auf die Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinde singt: es ist ein Ros entsprungen<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Sie legte ihr Kind in die Futterkrippe und wickelte es in Windeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Gemeinde singt: Stille Nacht<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 10:<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Kinder richten sich nicht nach \u00d6ffnungszeiten oder wann es den Leuten passt. &nbsp;Wenn es nicht in den vorgegebenen Zeitplan der Menschen passt, findet man scheinbar wenig Hilfe\u2026<br>Es gibt viele Menschen, die juckt das nicht, aber es gibt auch Leute, die nehmen sich die Zeit, auch wenn sie eben nicht frei haben, so wie die Hirten in der N\u00e4he auf einem der Felder.<br>Sie mussten sogar nachts aufpassen, dass ihre Schafe nicht von wilden Tieren gerissen oder von irgendwelchen Leuten gestohlen werden. Sie wurden von den Frommen, die sich allein Gott nahe sahen, als ungl\u00e4ubig verachtet. Gerade zu ihnen kommt nun Gottes Licht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Diese N\u00e4chte sind k\u00fchl. Wei\u00dft Du, wie mir meine Beine wehtun, \u00fcberhaupt alle Knochen\u2026 Wie sch\u00f6n w\u00e4re es, wenn ich mich mal in ein weiches Bett legen k\u00f6nnen, wie die Leute in Jerusalem da hinten am Horizont. Wenn ich sie sehe, zweifle ich manchmal an der Gerechtigkeit Gottes. Warum macht es mir es so schwer, w\u00e4hrend andere kaum M\u00fche haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: Komm, k\u00f6nntest Du in einem kleinen Zimmer liegen? Du h\u00e4ttest nicht die Weite des Himmels \u00fcber Dir, Mond und Sterne. Die gro\u00dfe und wunderbare Welt k\u00f6nntest Du nicht eintauschen gegen eine kleine Kammer.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 3: Ich glaube auch, ich hielte das nicht aus. Den Frieden der Nacht kennen die Leute in der Stadt nicht. Die V\u00f6gel schweigen und sogar der Wind weht nicht mehr. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hirt 1: Aber einmal friedlich durchschlafen, ohne immer auf alles h\u00f6ren zu m\u00fcssen. Das w\u00e4re gut. Ich kann das nicht. Selbst wenn ich schlafe, h\u00f6re ich das Gras wachsen und die Maulw\u00fcrfe husten.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: Sieh unsere beiden Jungs an. Sie schlafen ruhig, weil wir wach sind. Sie haben keine Angst, weil wir bei ihnen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 3: Ein Rabbi hat uns fr\u00fcher gesagt: So passt Gott auf die Seinen auf. Passt er auch auf uns auf? Mein frommer Verwandter Ben hat mir erkl\u00e4rt, dass ich in Gottesferne lebe und verdammt werde. Dabei hat es David gebetet, als er Hirte war: Der Herr ist <strong>mein<\/strong> Hirte.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenjunge 1: Das Gebet hast Du doch mit uns gesprochen, bevor wir eingeschlafen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenjunge 2: Genau. Ich kenne das auch.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Ich denke ihr schlaft. Haben wir Euch aufgeweckt?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenjunge 2: Eigentlich nicht. Es war etwas anderes. Sieh mal dorthin.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: Los! Werft euch hin. Das nimmt kein gutes Ende f\u00fcr uns\u2026 (Hirten fallen zu Boden)<\/p>\n\n\n\n<p>Engel: F\u00fcrchtet Euch nicht. Ich verk\u00fcndige euch gro\u00dfe Freude, die <strong>allen<\/strong> Menschen widerfahren wird. Euch ist heute der Retter in der Stadt Davids geboren. Er ist der von Gott gesalbte. Und daran werdet ihr es erkennen: Ihr findet das Kind in Windeln gewickelt. Es liegt in einer Krippe. Gott allein sei die Ehre. Sein Friede kommt zu allen Menschen, denen er sich in Liebe zuwendet!<\/p>\n\n\n\n<p>Lied:<\/p>\n\n\n\n<p>(Hirten stehen langsam auf und reiben sich die Augen)<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenjunge 1: Das will ich sehen. Los kommt. Schneller!<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Wenn das Aufstehen so leichtfiele. Aber Du hast recht, wir gehen los. Ich kann es noch nicht begreifen. Wir bekommen es mit?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: Wir lassen die Schafe allein. Heute Nacht muss Gott auf sie aufpassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 3: Kommt!<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 11:<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Es mag verwirrend erscheinen und Ereignisse \u00fcberschlagen sich. Auch in Jerusalem wurde es hektisch. Herodes hatte seine Leute in h\u00f6chste Bereitschaft versetzt. Gegen\u00fcber den Weisen aus dem Morgenland lie\u00df er sich seine Anspannung nicht anmerken.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Eure Majest\u00e4t, wir sind begeistert, dass Ihr uns so schnell und ohne gro\u00dfe Zeremonie empfangt. Wir haben nur einen halben Tag gewartet und wissen das sehr zu sch\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Damit Ihr Euch eine Vorstellung von unserer Begeisterung f\u00fcr Euren Nachfolger machen k\u00f6nnt, haben wir ihm wertvolle Geschenke mitgebracht. Er m\u00f6ge sich an uns erinnern, wenn er die Herrschaft antritt. Er ist wahrscheinlich gerade geboren worden.<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Ich verstehe Euch nicht. Ich habe schon erwachsene S\u00f6hne und sehe keinen Grund abzudanken f\u00fcr jemanden Anderen.&nbsp; Zeigt mal her\u2026 Aha. Das sind Eure Geschenke? \u2026 Seht euch mal um hier! Meint Ihr, dass wir so ein paar Kleinigkeiten brauchen?<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Wir hatten keine Ahnung, dass wir hier so falsch sind. Wir haben auf viele Annehmlichkeiten bei der Reise verzichtet, um uns diese teuren Geschenke leisten zu k\u00f6nnen. Wir haben uns get\u00e4uscht.<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Nicht so schnell. (dreht sich um) Schriftgelehrter! \u2026 (zu den Weisen) Ich habe extra jemanden mitgebracht, der Euch helfen kann: Er kann sogar die alten Schriften lesen!<\/p>\n\n\n\n<p>Schriftgelehrter: Der Messias, den Gott schickt, soll in Bethlehem geboren werden, wo einst der K\u00f6nig David geboren wurde. So hat es der Prophet Micha gesagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Es k\u00f6nnte sein, dass dort gerade jemand auf die Welt gekommen ist, der meinen Thron eines Tages beanspruchen wird. Nat\u00fcrlich will ich mich auch zu seinen F\u00fc\u00dfen werfen.<br>Ihr k\u00f6nnt mich hinf\u00fchren. Ich schlage Euch vor: Ihr geht hin und kommt dann wieder zur\u00fcck! Ihr sagt mir dann, wo ich ihn finde. Es hat ja noch Zeit bis er mir die Herrschaft streitig machen will. Ihr kommt zu mir und ich sorge dann auch daf\u00fcr, dass es <strong>euch<\/strong> gut geht und <strong>ihr<\/strong> dann sicher nach Hause ziehen k\u00f6nnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser1: Wir danken Euch und machen uns auf den Weg nach Bethlehem. Es kann nicht weit sein von hier. Unsere Kamele bringen uns hin. (verbeugen sich und gehen.)<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: (drau\u00dfen) Schnell weg von hier. Der hat Angst um seine Macht und scheut sich nicht, jeden umzubringen, der ihm gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Ich war \u00fcberzeugt von unseren Geschenken. Wir haben uns M\u00fche gegeben, aber hier reicht M\u00fche nicht. Sie sind zu reich. Ich bin vielleicht gespannt auf das Herrscherhaus in Bethlehem. (gehen los)<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 12:<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Maria und Joseph hatten ja einen bescheidenen Platz gefunden. Aber das kleine Kind hat wenigstens \u00fcberlebt und durch die Tiere war es auch nicht so kalt in de Nacht. Waren die drei verlassen von allem? Man k\u00f6nnte es denken. Wir w\u00fcrden uns verlassen f\u00fchlen an ihrer Stelle. Die redlichen Hirten, sie kamen als Erste, denn die Engel hatten ihnen den Weg gewiesen. Sie brachten die gute Laune mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenjunge 1: Irgendwo hier muss es doch sein. Ich bin so gespannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenjunge 2: (ruft) Hey Leute, es ist alles so ruhig hier. Habt Ihr denn nichts mitbekommen?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Wartet. Ich komme nicht hinterher! \u2026 Seid nicht so laut, es ist doch mitten in der Nacht!<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenjunge 1: Wie kann man so etwas verschlafen?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: Psssst! H\u00f6rt doch mal. Da vorne h\u00f6re ich ein zartes Stimmchen. Dort k\u00f6nnte es sein!<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 3: (geht nun voran) Ich glaube es nicht! Es ist so wie uns gesagt wurde. In der Krippe liegt es. Er ist es, der in der Welt f\u00fcr Frieden sorgen wird?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Ihr kennt doch die Schriften! Jesaja sagt, er wird \u201eFriedef\u00fcrst\u201c genannt werden: Er ist kein Herrscher wie Herodes! &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Erz\u00e4hlt uns mehr. Ich werde es mir merken, was Gott zu unserem Kind sagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenjunge 1: Hey, was ist denn das? Seht Ihr das?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Ich glaube es nicht. Die wecken alle auf. Und weil die nicht so arm aussehen wie wir, nimmt das denen nicht mal jemand \u00fcbel.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1. Hey seid mal nicht ganz so laut. Der Stern weist uns hierher und ich sehe keinen Palast.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Ich glaube, ich habe es verstanden. Irgendwie habe ich es schon beim schrecklichen und gewaltt\u00e4tigen Herodes geahnt. In dessen Palast h\u00e4tte ich nicht wohnen m\u00f6gen. Da hatten die W\u00e4nde Ohren. Ich war mir meines Lebens nicht sicher. Ich sp\u00fcre so etwas. Hier ist nur ein einfaches Haus.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Jetzt haltet aber mal die Klappe. Sehr ihr die abgerissenen Gestalten dort. Sie schauen da in eine Futterkrippe.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: D\u00fcrfen wir Euch kurz st\u00f6ren?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Nat\u00fcrlich, wenn ihr im Frieden gekommen seid! Schalom.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: Das ist der Sohn Gottes, der den Menschen Frieden bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: (zu Weiser 1) Na, das ist das erste Mal, dass es Dir die Sprache verschl\u00e4gt\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Lass ihn, er staunt. Noch nie habe ich das Gef\u00fchl gehabt, dass er so in sich gekehrt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Lass mir wirklich mal einen Moment Zeit.<br>Also dar\u00fcber werden noch Generationen nachdenken, dass Christus in einer Krippe lag, in Windeln gewickelt und nicht in einem Palast geboren wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Und dass einfache Menschen zu Lebensrettern wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Das ist es: Wir mussten unsere Geschenke hierherbringen. Hier werden sie dringend gebraucht und sie werden \u00fcberaus gesch\u00e4tzt. Sie m\u00fcssen schon bald weiter, bevor Herodes sie umbringt und ohne unsere Unterst\u00fctzung w\u00e4re der Helfer der Menschen ums Leben gekommen. Nur Gott kann so etwas hinbekommen und planen. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Hier an diesem Ort, bei <strong>diesem<\/strong> Kind finde ich menschliche W\u00e4rme, die ich schon lange nicht mehr gesp\u00fcrt habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenjunge 2: Jungs, das muss gefeiert werden!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Krippenspiel 2018 Sprecher: Wir leben alle eine Zeit auf dieser Welt. Uns scheint es lang. Aber was sind 60, 70 oder gar 80 Jahre auf die Geschichte der Menschheit gesehen. 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