{"id":338,"date":"2021-01-12T11:43:09","date_gmt":"2021-01-12T10:43:09","guid":{"rendered":"http:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?p=338"},"modified":"2021-01-12T17:07:58","modified_gmt":"2021-01-12T16:07:58","slug":"rudelzhausener-kr-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?p=338","title":{"rendered":"Claudia Gr\u00fcner 2"},"content":{"rendered":"\n<p>Rudelzhausener Krippenspiel 2005<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gottes Engel brauchen keine Fl\u00fcgel<\/h2>\n\n\n\n<p>Lied: Seht am Himmel<\/p>\n\n\n\n<p>zwei Sterntr\u00e4ger<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Balthasar:&nbsp;<\/strong>Was f\u00fcr eine wunderbare Nacht! Der Himmel ist sternenklar. So hell haben die Sterne noch nie geleuchtet!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kaspar:&nbsp;<\/strong>Seltsam, seltsam, so etwas habe ich noch nie gesehen! Was hat das nur zu bedeuten? Jupiter und Saturn ziehen miteinander dieselbe Bahn \u2013 Jupiter, der K\u00f6nigsstern, und Saturn, der Stern der Juden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Melchior:<\/strong>&nbsp;Das kann nur eines bedeuten: im Land der Juden wird ein neuer K\u00f6nig geboren. Wer dieses Sternzeichen hat, der wird ein K\u00f6nig sein f\u00fcr die ganze Menschheit, und er wird Frieden bringen. So steht es schon bei den j\u00fcdischen Propheten geschrieben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Balthasar:&nbsp;<\/strong>Lasst uns in das Land der Juden ziehen, damit wir den neuen K\u00f6nig finden und ihn ehren. Der Stern wird uns den Weg zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Instrumental \/Trompete<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bote: Ihr<\/strong>&nbsp;Leute von Nazareth, h\u00f6rt alle her. Ich verk\u00fcnde euch den Befehl des gro\u00dfen Kaisers Augustus!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Bewohner<\/strong>: Was wird das schon wieder sein? Bestimmt nichts Gutes!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Bewohner<\/strong>&nbsp;Von den hohen Herren in Rom kommt selten etwas Gutes. Meistens wollen sie etwas von uns, vor allem mehr Steuern!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bote:<\/strong>&nbsp;Der Kaiser befiehlt, dass jeder in seine Heimatstadt gehen muss, dorthin, wo er geboren wurde. Dort m\u00fcsst ihr euch in Steuerlisten eintragen lassen. Das ist der Befehl des Kaisers.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Bewohner:<\/strong>&nbsp;Hab ich es nicht gleich gesagt? Um Steuern geht es!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Bewohner:<\/strong>&nbsp;Und daf\u00fcr schicken sie uns durchs ganze Land! Ich muss nach Jerusalem. Da stammt meine Familie her.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4 Bewohner:<\/strong>&nbsp;Ich habe es Gott sei Dank nicht so weit. Ich muss nur nach Kana in Galil\u00e4a Aber eine Frechheit ist das trotzdem.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alle setzen sich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maria:<\/strong>&nbsp;Hast du das geh\u00f6rt, Josef?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Josef:<\/strong>&nbsp;Ja, Maria, es ist schlimm. Wir m\u00fcssen nach Bethlehem. Das wird eine sehr lange und beschwerliche Reise. Und du erwertest doch bald dein Kind!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maria:<\/strong>&nbsp;So ist es eben, wenn man von einem K\u00f6nig abstammt, so wie Du \u2013 Du Urenkel unseres K\u00f6nigs David! Betelehm ist nun einmal die Stadt Davids!<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Josef:<\/em><\/strong>&nbsp;Aber die anstrengende Reise! Macht dir das nichts aus?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maria:<\/strong>&nbsp;Ich glaube schon ein wenig Angst. Aber vielleicht muss es so sein, dass mein Kind in Betelehm geboren wird. Au\u00dferdem muss ich ja nicht allein nach Bethlehem.<\/p>\n\n\n\n<p>Du bist ja bei mir \u2026 Und Gott wird uns besch\u00fctzen. Komm machen wir uns auf den Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Instrumental<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Josef:<\/strong>&nbsp;Was sind das nur f\u00fcr hartherzige Menschen hier? \u00dcberall, wo wir nach einer Unterkunft gefragt haben, wurden wir abgewiesen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Maria:<\/em><\/strong>&nbsp;Ich verstehe das auch nicht. Im letzten Haus wurden wir sogar noch als Ausl\u00e4nder beschimpft. Nur weil wir ein bisschen anders sprechen als die Leute hier.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Josef:<\/em><\/strong>&nbsp;Und der Mann hat gesagt: \u201eWir m\u00f6gen Fremde nicht Die fressen uns nur die Haare vom Kopf\u201c. Sehen sie denn alle nicht, dass du bald ein Kind bekommst?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maria:<\/strong>&nbsp;Sie sehen es schon, aber vielleicht nehmen sie uns gerade deshalb nicht auf. Es macht ja M\u00fche, einer schwangeren Frau zu helfen. Wenn es nur nicht so kalt w\u00e4re, und finster wird es auch schon! Hoffentlich muss mein Kind nicht auf der Stra\u00dfe zur Welt kommen! Gott wird uns beistehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Josef:<\/strong>&nbsp;Komm, Maria, versuchen wir es noch da hinten bei dem Haus. Hallo, h\u00f6rt uns jemand?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirtin:<\/strong>&nbsp;Guten Abend, was wollt ihr?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Josef:<\/strong>&nbsp;Wir brauchen dringend eine Unterkunft. Meine Frau erwartet ein Kind und drau\u00dfen ist es schon finster und bitterkalt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirtin<\/strong>&nbsp;Warum kommt ihr denn gerade zu uns?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Josef:<\/strong>&nbsp;Ihr seid unsere letzte Hoffnung. \u00dcberall hat man uns schon die T\u00fcr vor der Nase zugeschlagen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wirtin:<\/strong>&nbsp;Das tut mir aber leid. Ich w\u00fcrde euch ja aufnehmen, aber wir haben heute eine gro\u00dfe Familienfeier und das ganze Haus ist voller G\u00e4ste. Da kann ich euch unm\u00f6glich reinlassen. Schon wieder dieser Hirtenbengel! \u2013 Was willst du denn hier? Neulich hat er uns erst ein Huhn gestohlen! \u2013 Geh\u00f6rt der etwa zu euch? \u2013ENTR\u00dcSTET -, das muss wohl so sein, sonst w\u00fcrde er sich nicht hertrauen und euch bei der Hand nehmen! Ihr seid wohl selber so ein Pack! \u2013 Na, da h\u00e4tte ich mich ja beinah auf etwas Sch\u00f6nes eingelassen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Josef:<\/strong>&nbsp;Was machen wir jetzt blo\u00df?<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Maria:<\/em><\/strong>&nbsp;Wo kommst du denn eigentlich her?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:<\/strong>&nbsp;Von da \u2013 komme ich und ich habe Alles geh\u00f6rt. Ich will euch helfen. Die da h\u00e4tten es nie getan. Die sind reich. Die wissen ja gar nicht, was Not ist. Aber ich wei\u00df es.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maria:<\/strong>&nbsp;Und wie willst du uns helfen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:<\/strong>&nbsp;Ich habe einen Unterschlupf f\u00fcr euch!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Josef:<\/strong>&nbsp;Wirklich? Wo denn?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:<\/strong>&nbsp;Dort, in den H\u00fcgeln, ist ein Stall. Der ist trocken und warm. Manchmal bringen wir unsere Schafe dort unter. Und Stroh ist auch dort.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maria:<\/strong>&nbsp;Das ist ja prima! Komm, Josef, wir gehen zu diesem Stall. Dort werde ich mein Kind bekommen. Junge, du bis ein ENGEL!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:<\/strong>&nbsp;Was hast du gesagt?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maria:<\/strong>&nbsp;Du bist ein Engel!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:<\/strong>&nbsp;Das hat noch nie jemand zu mir gesagt! Bisher haben sie mich immer als dreckigen Hirten beschimpft u n d Dieb genannt, uns das bin ich auch. Aber ein ENGEL? \u2013 Engel haben doch Fl\u00fcgel und sind ganz hell und sch\u00f6n!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maria:<\/strong>&nbsp;Gottes Engel brauchen keine Fl\u00fcgel. Und du bist eben ein Engel ohne Fl\u00fcge, ein kleiner, schmutziger Hirtenengel!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Josef:<\/strong>&nbsp;Komm, Junge, zeig uns den Weg zu diesem Stall.<\/p>\n\n\n\n<p>Gehen zur Sakristei \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>Lied: Engel<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 1:<\/strong>&nbsp;Ich wei\u00df bald nicht mehr, was ich machen soll. Unser Leben wird immer schwerer. Wir verdienen kaum etwas und k\u00f6nnen nicht einmal mehr unsere Familien ern\u00e4hren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 2:<\/strong>&nbsp;Die R\u00f6mer leben voll auf unsere Kosten. Sie tun nichts f\u00fcr uns, verlangen aber immer mehr Steuern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 3:<\/strong>&nbsp;Die H\u00e4lfte meiner Schafe musste ich schon verkaufen! Ich hoffe und bete, dass dieser Zustand bald ein Ende hat!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 4:<\/strong>&nbsp;Wenn mein Gebet erh\u00f6rt w\u00fcrde, dann w\u00e4re alles ganz anders: Es w\u00fcrde gerecht zugehen in unserem Land! Wir k\u00f6nnten alle satt werden und m\u00fcssten nicht mehr frieren und hungern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 5:&nbsp;<\/strong>Ich hoffe, dass bald einer kommt, der uns erl\u00f6st. Die Propheten haben doch schon viel dar\u00fcber gesagt. In der Schrift hei\u00dft es: F\u00fcr euch wird ein Kind geboren, dein Sohn ist euch gegeben. Die Herrschaft ruht auf seine Schulter. Er hei\u00dft wunderbarer Ratgeber, Ewiger Vater, Friedensf\u00fcrst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 1:<\/strong>&nbsp;Ich wei\u00df nicht. Ich glaube schon fast nicht mehr daran, denn wir warten schon so lange auf diesen Erl\u00f6ser.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 2&nbsp;<\/strong>Kommt n\u00e4her ansFeuer. R\u00fccken wir enger zusammen, damit uns nicht so kalt ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge: L\u00e4uft aus der Sakristei heraus zu den Hirten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein Kind ist zur Welt gekommen! Es wurde gerade geboren, und ich war dabei! Ich Habe das Kind gesehen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 3:&nbsp;<\/strong>Was redest du da? Was f\u00fcr ein Kind wurde geboren, und wo?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:&nbsp;<\/strong>Dort hinten, im Stall !<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 3:&nbsp;<\/strong>Im Stall?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:&nbsp;<\/strong>Ja! Ich habe in Bethlehem eine Frau und einen Mann getroffen, als ich gerade ..Nun, sie waren da und suchten eine Unterkunft und keiner wollte sie aufnehmen. Die Frau erwartete ein Kind. Da habe ich sie in den Stall gef\u00fchrt, wo wir unsere Schafe immer lassen. Kaum waren wir dort, dann ist schon das Kind zur Welt gekommen! Und ich war dabei!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 5:&nbsp;<\/strong>Das m\u00fcssen ja sehr arme Leute sein, wenn die Frau ihr Kind in einem Stall zur Welt bringen muss!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:&nbsp;<\/strong>Ich wei\u00df nicht, ob sie arm sind. Eigentlich kann das gar nicht sein. Die Frau hat das Kind n\u00e4mlich auf den Arm genommen und immer gesagt: \u201eMein K\u00f6nigskind \u2013Jesus wirst du hei\u00dfen!\u201c K\u00f6nigskinder k\u00f6nnen doch nicht arm sein, oder?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Daniel:&nbsp;<\/strong>So ein Unsinn! K\u00f6nigskinder werden nicht in einem Stall geboren, sondern in einem Palast! Hat die Mutter denn \u00fcberhaupt ein Bett f\u00fcr das Kind?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:&nbsp;<\/strong>Nein. Wir haben es einfach in die Futterkrippe gelegt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 1:&nbsp;<\/strong>Das ist ja wirklich zum Lachen! Ein K\u00f6nigskind in einer Futterkippe!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 2:&nbsp;<\/strong>Vielleicht hat es die Mutter nicht w\u00f6rtlich gemeint. Sie hat sich eben gefreut und deshalb nennt sie es so.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:&nbsp;<\/strong>Nein! Sie hat gesagt, es sei ein Kind aus dem Geschlecht Davids. Und David war ja unser gr\u00f6\u00dfter K\u00f6nig!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 3:&nbsp;<\/strong>Ach so, jetzt verstehe ich! Sie sind zur Volksz\u00e4hlung hier in Bethlehem nicht wahr? Viele Leute, die hier nach Bethlehem kommen, sind aus dem Geschlecht David. Das ist bei den Leuten im Stall wohl auch so. Deshalb nennt die Mutter es K\u00f6nigskind (SP\u00d6TTISCH) \u2013 Armer kleiner K\u00f6nig in der Krippe<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 5&nbsp;<\/strong>Jetzt h\u00f6rt endlich auf, von diesem Kind zu reden. Sag, wo ist das Huhn, das du mitbringen wolltest?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:&nbsp;<\/strong>Ich habe kein Huhn. Ich musste doch diesen Leuten helfen und die Frau hat zu mir gesagt, ich w\u00e4re ein Engel!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 5:&nbsp;<\/strong>Das wird ja immer verr\u00fcckter! Anstatt ein Huhn zu besorgen, f\u00fchrst du diese Leute in den Stall und l\u00e4sst dich Engel nennen. Du bist mir ein sch\u00f6ner Engel!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 1:&nbsp;<\/strong>Lass ihn doch, er hat es nur gut gemein! Und au\u00dferdem bin ich jetzt furchtbar m\u00fcde. Legt euch in und gebt Ruhe. Die Nacht ist sowieso schon kurz.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirten schlafen \u2013 Instrumental<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:&nbsp;<\/strong>Was ist denn los? Es wird so merkw\u00fcrdig hell.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 6:&nbsp;<\/strong>Soooo ein Leuchten am Horizont habe ich noch nie gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Engel:&nbsp;<\/strong>Habt keine Angst. Ich bringe euch eine frohe Botschaft. Euch ist heute der Heiland geboren. Der K\u00f6nig aus Davids Geschlecht. Und ihr werdet das Kind in einer Krippe finden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Lied: Gloria Engel ziehen feierlich aus<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:&nbsp;<\/strong>Das K\u00f6nigskind ist geboren. Ich habe es euch ja gleich gesagt. Kommt, wir m\u00fcssen zu dem Stall. Wir m\u00fcssen zu dem Kind. Ich f\u00fchre euch hin.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 3:&nbsp;<\/strong>Meint ihr wirklich, wir k\u00f6nnen dort hin, wenn es wirklich ein K\u00f6nigskind ist? Wir, die Hirten, die von allen als arm und dreckig verachtet werden?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:&nbsp;<\/strong>Dieses Kind wird uns nicht verachten. Ich wei\u00df es genau. Ich habe es ja schon gesehen. Ich wusste bisher nur noch nicht wer es ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirten gehen<\/p>\n\n\n\n<p>Maria und Josef kommen mit Jesus-Kind<\/p>\n\n\n\n<p>Lied: Josef lieber Josef mein<\/p>\n\n\n\n<p>Hirten kommen zur Krippe<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 4:&nbsp;<\/strong>Liebes Kind, die Engel haben gesagt, du bist der Heiland der Welt. Ich kann es kaum glauben. Du willst die Welt retten? Da wirst du viel zu tun haben, denn es gibt soviel Not, Armut und Elend. Wie willst du das Schaffen? Liebes Kind, die Engel haben gesagt, du bis ein K\u00f6nig. Aber du liegst in einer Krippe. Denn musst du ein K\u00f6nig f\u00fcr arme Leute sein, f\u00fcr Leute, denen es nicht nur an Nahrung und Kleidung, sondern auch an Liebe und Geborgenheit fehlt. Ich k\u00f6nnte einen K\u00f6nig wie dich gut brauchen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirte 3:&nbsp;<\/strong>Erst wollte ich eigentlich gar nicht kommen. Ich kann kaum glauben, was ich geh\u00f6rt habe. Du bist der Heiland? Heilst du ach von Schuld? Ich bin ein besonders guter Mensch. Ich war oft hat und ungerecht. Ob du mir auch helfen kannst, dass ich anders werde, liebevoll und g\u00fctig?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:&nbsp;<\/strong>Liebes Kind, ich freu mich, dass du ein K\u00f6nig bist. So wie du, so m\u00fcssen K\u00f6nige sein. Denn du jagst misch nicht weg, auch wenn ich manchmal vor Hunger stehle und schmutzig herumlaufe. Das z\u00e4hlt f\u00fcr dich nicht. F\u00fcr dich z\u00e4hlt nur die Liebe, das wei\u00df ich. Und ich habe dich lieb. Ich wei\u00df, was ich tue. Ich gehe nicht wieder weg. Jesus, sieh mal, wer da kommt! K\u00f6nige kommen, um dich zu besuchen. Wie pr\u00e4chtig sie gekleidet sind! Sie wollen zu dir, dem armen K\u00f6nig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Instrumental zum Einzug der Hl. Drei K\u00f6nige<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kaspar:&nbsp;<\/strong>Es ist kaum zu glauben, aber hier ist es! Hier ist das Kind, das wir so lange gesucht haben&nbsp;<em>(KNIET NIEDER)<\/em>. Du bist der Herr der Welt, der K\u00f6nig aller Menschen, f\u00fcr uns heute und f\u00fcr alle kommenden Generationen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Melchior:&nbsp;<\/strong>Wir haben deinen Stern gesehen. Ja, du bist der Stern, der nie erlischt. Du bist so klein und doch gr\u00f6\u00dfer als alle Menschen, die je geboren wurden&nbsp;<em>(KNIET NIEDER)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Balthasar:&nbsp;<\/strong>Du kleiner K\u00f6nig, ich ahne es: Auch du musst durch die Dunkelheit des Lebens gehen, ja, selbst bis zum Tod. Aber gerade deshalb wirst du wie ein Stern sein in der Nacht. Ein Stern, der die Menschen tr\u00f6stet, f\u00fchrt und begleitet. Du wirst in den Herzen der Menschen leuchten.&nbsp;<em>(KNIET NIEDER)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Maria:\u00a0<\/strong>Dieses Kind ist nicht mein Kind allein. Es ist Kind f\u00fcr euch alle. Es geh\u00f6rt auch euch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Josef:&nbsp;<\/strong>Dieses Kind will der Herr und K\u00f6nig eures Lebens sein. Es will Herr sein, indem es euch dient mit seiner Liebe. Es will K\u00f6nig sein, indem es allen Leben und Freude schenkt, die in Armut und Elend leben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge:&nbsp;<\/strong>Ihr k\u00f6nnt das Kind nicht auf dem Arm halten, so wie ich es einst konnte. Aber daf\u00fcr k\u00f6nnt ihr es in eurem Herzen tragen. Euer Herz soll seine Krippe sein. Gebt ihm Herberge in eurem Herzen und in eurem Leben!<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Lied Zu Betlehem geboren<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Rudelzhausener Krippenspiel 2005 Gottes Engel brauchen keine Fl\u00fcgel Lied: Seht am Himmel zwei Sterntr\u00e4ger Balthasar:&nbsp;Was f\u00fcr eine wunderbare Nacht! Der Himmel ist sternenklar. So hell haben die Sterne noch nie geleuchtet! 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