{"id":272,"date":"2021-01-12T10:52:38","date_gmt":"2021-01-12T09:52:38","guid":{"rendered":"http:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?p=272"},"modified":"2021-01-12T18:05:54","modified_gmt":"2021-01-12T17:05:54","slug":"angela-bunsen-v","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?p=272","title":{"rendered":"Angela Bunsen 5"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">\u201cDer kleine Engel auf der Suche nach dem Christkind\u201d<\/h1>\n\n\n\n<p><strong><em>Sankt Bonifatius<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Krippenspiel ist f\u00fcr 8 Kinder zwischen 7 und 16 Jahren geeignet, die schon etwas Erfahrung mit Krippenspielen haben. Es dauert etwa 10 Minuten. Einige Ideen zu diesem Spiel habe ich in abgewandelter Form frei nach einem Krippenspiel der evangelischen Bezirksjugend Offenburg \u00fcbernommen. (An dieser Stelle herzlichen Dank daf\u00fcr)<br>Der Himmel ist in heller Aufregung. Alle bereiten sich vor, auf den gro\u00dfen Augenblick, in dem Gott Mensch werden will und auf die Erde kommt. Alle Engel wissen, was sie zu tun haben. Alle???\u2026.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Personen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Erz\u00e4hler<br>Engel<br>Bettler<br>Lahmer<br>Junge<br>Christkind<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Requisite<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Windel<br>Wanderstab<br>Umhang<br>Steinschleuder, Stein<br>Handmikro<br>Strahler<\/p>\n\n\n\n<p>Erz\u00e4hler: (<em>tritt vor die Gemeinde)<br><\/em>Der Himmel ist in heller Aufregung. Seine himmlischen Bewohner, alle m\u00e4chtigen Ch\u00f6re der Engel, selbst der kleinste Schutzengel, bereiten sich auf&nbsp;<strong><em>den&nbsp;<\/em><\/strong>gro\u00dfen Augenblick vor. Gott will heute seinen Sohn auf die Erde senden, um Menschen von der S\u00fcnde zu erl\u00f6sen. Alle Engel wissen, was sie zu tun haben. Gott hat Jedem von Ihnen eine Aufgabe anvertraut.<br>Obwohl,&nbsp;<em>(Erz\u00e4hler macht kurz Pause, schaut zur Gemeinde)<\/em>&nbsp;manch ein Engel wundert sich ins Geheim schon ein wenig. Musste Gott sich denn ausgerechnet einen so schmutzigen armseligen Stall f\u00fcr das Wunder der Menschwerdung aussuchen. Und \u2013 das mitten im tiefsten Winter. Die Jungfrau Maria h\u00e4tte doch den Erl\u00f6ser der Welt ebenso gut in einem k\u00f6niglichen Palast zur Welt bringen k\u00f6nnen. Das w\u00e4re doch eine weitaus w\u00fcrdigere St\u00e4tte f\u00fcr Gottes Sohn.<br>Aber \u2013 die Engel, die Gott treu dienen, beugen sich seinem weisen Ratschluss.<br>Und so fliegen sie in dieser geheimnisvollen Nacht zur Erde nieder, um&nbsp;<strong><em>die&nbsp;<\/em><\/strong>St\u00e4tte zu bereiten, an der das Wunder geschehen soll. Doch der kleinste aller Engel, hat eine ganz besondere Aufgabe. Aber, h\u00f6rt selbst\u2026\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><em>Erz\u00e4hler tritt zur Seite ab. Der kleine Engel kommt von hinten aufgeregt durch den Mittelgang nach vorne an den Altar gelaufen und wedelt mit einer Windel<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Sind sie schon weg? Habt ihr sie gesehen? Was mach ich blo\u00df? Jetzt habe ich die Anderen verloren. Gott kommt in die Welt, aber, wo und wie? H\u00e4tte ich doch besser aufgepasst! Gott hat uns doch alles erkl\u00e4rt.<br><em>Hebt die Windel hoch, seufzt:<\/em><br>Ich habe doch die wichtigste Aufgabe! Ich soll dem Heiland die Windel bringen. Es ist so kalt und ungem\u00fctlich bei euch hier auf der Erde. Naja, wenigstens hier drin ist es warm.<br><em>Bettler kommt von der Seite, schlurft mit gesenktem Kopf am Engel vorbei.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Gr\u00fc\u00df Gott! Warte doch mal!!<\/p>\n\n\n\n<p>Bettler: Wie soll ich Gott gr\u00fc\u00dfen, den gibt es nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Aber Gott ist doch \u00fcberall<\/p>\n\n\n\n<p>Bettler:&nbsp;<em>macht wegwerfende Handbewegung<br><\/em>Bei mir ist er jedenfalls nicht. Sieh mich an! Meine Kleider sind zerrissen, ich habe meine Arbeit verloren, kann meine Wohnung nicht mehr bezahlen und habe furchtbaren Hunger. Und du sprichst von Gott! Wenn er mich sieht, Warum hilft er nicht. Was sollte es auch \u00e4ndern, wenn er k\u00e4me,&nbsp;<strong><em>Dein<\/em><\/strong>&nbsp;Gott? Er kommt nur zu den Reichen, die sowieso schon alles haben. Gott hat mich vergessen! Gr\u00fc\u00df Gott von mir, wenn&nbsp;<strong><em>Du&nbsp;<\/em><\/strong>ihn siehst.<\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Nein, nein, warte! Du irrst dich! Gott vergisst Niemanden. Er liebt euch Menschen so sehr, dass er sogar seinen Sohn auf die Erde sendet. Er macht sich ganz arm und klein f\u00fcr Dich und alle Menschen. Gottes Sohn ist noch \u00e4rmer als du, denn er hat noch nicht einmal etwas anzuziehen.<br><em>Engel legt dem Bettler den Arm um die Schulter<\/em><br>Komm mit, wir suchen ihn gemeinsam!<br><em>Engel und Bettler gehen zur Seitenweg.<br>Der Lahme kommt auf einem Stock gest\u00fctzt durch die Kirche nach vorne.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Entschuldige bitte, wei\u00dft du, wo Gott heute auf die Welt kommt?<\/p>\n\n\n\n<p>Lahmer: Was h\u00e4tte ich davon? Zu uns Kranken und Behinderten kommt er nicht. Wir sind sowieso wertlos! Wir sind l\u00e4stig und unbequem. Uns mag niemand. Wir sind verloren.<\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Niemand ist wertlos! Niemand ist verloren! Gott kennt den Wert eines&nbsp;<strong><em>jeden<\/em><\/strong>&nbsp;Menschen. Komm, geh mit uns. Wir wollen den Heiland suchen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Alle drei gehen weiter, Richtung Altar.Ein Junge kommt von der Seite und setzt sich auf die Altarstufen .Er weint. Die drei halten vor ihm an.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Warum weinst du?<\/p>\n\n\n\n<p>Junge:&nbsp;<em>schluchzt&nbsp;<\/em><em>laut<br><\/em>Weil, weil ich mich nicht nach Hause traue.Ich habe eine Mathearbeit ungen\u00fcgend geschrieben. Und aus Wut habe ich auf dem Heimweg dem Mathelehrer eine Fensterscheibe eingeworfen. Da ich aber selbst&nbsp;<strong><em>daf\u00fcr&nbsp;<\/em><\/strong>zu bl\u00f6d bin, hat er mich leider erwischt. Da hab ich dann und gesagt, das sei jemand anderes gewesen. Dann bin ich weggerannt. Jetzt ist der Lehrer bei meinen Eltern. Und zu Hause tobt jetzt der Krieg der Giganten.<\/p>\n\n\n\n<p>Bettler: komm mit uns, wir suchen den Heiland. Vielleicht wei\u00df er Rat.<\/p>\n\n\n\n<p>Lahmer: Seht, dahinten den Stern.Ein so helles Licht habe ich noch nie gesehen. Was das wohl sein mag. Wir wollen dorthin gehen. Dort ist es vielleicht ein wenig w\u00e4rmer als hier. Und wir alle k\u00f6nnen uns ausruhen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Alle gehen zur Krippe, staunen und knien sich hin. Der Erz\u00e4hler tritt vor die Gemeinde<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Erz\u00e4hler: In dieser heiligsten aller N\u00e4chte ist alles anders als sonst. W\u00e4hrend der kleine Engel und die Menschen vor der Krippe knien, k\u00f6nnen sie pl\u00f6tzlich die Sprache der Tiere verstehen. Mehr noch, sie h\u00f6ren sogar, was das Christkind ihnen sagt:<\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Endlich haben wir dich gefunden! Hier, du liebes Christkind, diese Windel bringe ich dir, damit du nicht frierst.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sprecher des Christkindes sitzt hinter den Tannen, spricht laut und deutlich<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Christkind: Hab Dank du guter Engel! Ich habe dich schon vermisst. Deine gro\u00dfen Br\u00fcder sind schon wieder auf dem Heimweg in den Himmel<\/p>\n\n\n\n<p>Bettler: So gerne w\u00fcrde ich dir etwas schenken. Aber sieh nur, meine H\u00e4nde, sie sind leer und ich bin mutlos und verzweifelt.<\/p>\n\n\n\n<p>Christkind: Doch! Auch du kannst mir etwas schenken! Du sollst von heute an immer deine ganze Mutlosigkeit und Verzweiflung zu mir bringen. Denn die Menschen ohne Mut und Hoffnung habe ich besonders lieb. Ich komme in die Welt, um sie zu tr\u00f6sten und neue Hoffnung zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bettler: Aber wo kann ich dich finden?<\/p>\n\n\n\n<p>Christkind: Du findest mich in deinem Herzen. Wenn du an mich nur ganz fest glaubst, dann werde ich dir helfen.&nbsp;<strong><em>Pause<\/em><\/strong>&nbsp;Und du mein Freund, m\u00f6chtest auch du mir etwas bringen?<\/p>\n\n\n\n<p>Lahmen:&nbsp;<strong><em>Ich \u2013 dir<\/em><\/strong>&nbsp;etwas bringen?? Ich kann kaum gehen und werde von Allen ausgelacht. Ich bin so einsam. Was k\u00f6nnte ich dir schon schenken k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Christkind: von nun an sollst du alles zu mir bringen, was dich einsam macht. Komm mit deinen Leiden und Beschwerden zu mir. Dann wirst du nie alleine sein. Ich komme heute in die Welt, um den Kranken Linderung ihrer Leiden und den Einsamen Mut zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Pause, alle sehen den Jungen an, der stottert:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Junge: oh, \u00e4hm, ich, ich habe nichts! Wenn du w\u00fcsstest wie feige, wie gemein ich gewesen bin. Nichts kann ich dir schenken, au\u00dfer einer ungen\u00fcgenden Arbeit, einer zerbrochenen Fensterscheibe und meinen ganzen L\u00fcgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Christkind: Alles das wei\u00df ich doch! Du sollst von nun an das zu mir bringen, was ungen\u00fcgend und zerbrochen ist. Ich will es wieder heil und gut machen. Denn ich bin in die Welt gekommen, um zu verzeihen und S\u00fcnden zu vergeben. Lauf nach Hause, denn deine Eltern machen sich Sorgen um dich, weil sie dich lieb haben.<br><em>Alle stehen auf, drehen sich zur Gemeinde hin:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bettler: Ich bin froh<\/p>\n\n\n\n<p>Lahmer: Ich f\u00fchle mich getr\u00f6stet<\/p>\n\n\n\n<p>Junge: Ich traue mich nach Hause<\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Frieden euch allen hier auf Erden<\/p>\n\n\n\n<p>Alle<strong>:&nbsp;<\/strong><strong>Freut euch mit uns!<br>Der Heiland ist heute geboren!<br>F\u00fcr jeden von uns !!!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>\u201cDer kleine Engel auf der Suche nach dem Christkind\u201d Sankt Bonifatius Dieses Krippenspiel ist f\u00fcr 8 Kinder zwischen 7 und 16 Jahren geeignet, die schon etwas Erfahrung mit Krippenspielen haben. 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