{"id":77,"date":"2020-03-08T15:47:05","date_gmt":"2020-03-08T14:47:05","guid":{"rendered":"http:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?page_id=77"},"modified":"2020-03-08T18:44:54","modified_gmt":"2020-03-08T17:44:54","slug":"maschener-kr","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?page_id=77","title":{"rendered":"Maschener Kr."},"content":{"rendered":"\n<p>Dieses Krippenspiel wurde uns freundlicherweise zugesandt&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8230;Hallo, herzlichen Dank f\u00fcr die Bereitstellung Ihrer Krippenspiele im Netz. das ist eine echte Hilfe und sehr praktisch. Ich habe das Seligenthaler Krippenspiel 2003 als Ausgangstext f\u00fcr mein diesj\u00e4hriges Spiel mit Konfirmandinnen und Konfirmanden genommen und \u00fcberarbeitet (K\u00fcrzungen\/Neuformulierungen\/ Lieder\/ Rollen) Vielleicht interessiert es Sie?<\/p>\n\n\n\n<p>Herzlichen Dank und viele Gr\u00fc\u00dfe, Ihre A. K\u00fcnkel, Pastorin&nbsp; in Maschen bei Hamburg&#8230;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Maschener Krippenspiel 2005<\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>1. Szene (Schild: Jerusalem 780v Chr) <\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Sprecher 1: <br>Das ist heute nicht anders als schon vor langer Zeit.&nbsp; Menschen fragen:&nbsp; Wie wird es weitergehen? Wie soll alles werden?<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher 2<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Zukunft unsicher ist,&nbsp; dann glauben die Menschen&nbsp; gerne denen, die auf alles eine einfache Antwort haben.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Wahrheit ist oft unbequem und schwierig. Ein Prophet&nbsp; hat Gottes Wahrheit verk\u00fcndet. Lange ist das her. Fast 750 Jahre, bevor Jesus geboren wurde, ging es eigentlich schon los mit Weihnachten. .<\/p>\n\n\n\n<p>\u00e8<em>kleiner Tumult vom Volk<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mann 1: Kommt, lasst uns zum Stadttor gehen. Dort sind die Propheten. Sie sagen uns die Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p>Prophet 1: Leute h\u00f6rt auf mich. Ihr seid unruhig. Ihr habt Angst, wie es weitergeht.&nbsp; Aber es ist unn\u00fctz, sich Gedanken zu machen. Es kommt doch sowieso alles, wie es kommt. Lebt einfach weiter drauflos. Es wird schon alles werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Prophet 2: Leute h\u00f6rt auf mich! . Ihr seht doch: Alles wird schlechter. Gewalt und Torheit nimmt zu. Die Politiker versagen. Es geht alles&nbsp; dem Ende zu. Alles wird im Chaos enden.<\/p>\n\n\n\n<p>Prophet 1: Lasst euch doch nicht durch so etwas einsch\u00fcchtern.&nbsp; Genie\u00dft euer Leben! Jetzt oder nie!<\/p>\n\n\n\n<p>Prophet 2:&nbsp; Schaut doch hin, wie es bei uns aussieht: Das Recht wird mit F\u00fc\u00dfen getreten.&nbsp; Die&nbsp; Armen werden unterdr\u00fcckt. Die M\u00e4chtigen machen, was sie wollen. Jeder denkt nur an sich. So wird es nicht weitergehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mann 2: Halt, hier ist der Prophet Jesaja. Lasst ihn doch&nbsp; reden! Er hat schon viel gesagt, was eingetreten ist&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Jesaja: Wartet&#8230; (steigt auf die Kanzel). <br>Unser Leben ist wie dieser Baum. Einst bl\u00fchte er und wuchs und war kr\u00e4ftig und gesund.&nbsp; Die Leute waren sicher, dass ihn nichts umwerfen kann. Man hat nur auf das \u00c4u\u00dfere gesehen.&nbsp; Aber das t\u00e4uscht<\/p>\n\n\n\n<p>Mann oder Frau 3: Der Baum sieht&nbsp; aber nicht gut aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesaja: Du sagst es. Dieser Baum&nbsp; ist krank, von innen her krank,- genau wie unser Leben. Alle klagen, aber niemand tut etwas.<\/p>\n\n\n\n<p>Prophet 2: Seht ihr, ich habe Recht. Es ist alles sinnlos. Alles schlecht. Alles zu sp\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Jesaja (zur Gemeinde)<\/p>\n\n\n\n<p>Lasst euch nicht irref\u00fchren. Von&nbsp; beiden nicht.&nbsp; Von denen, die so tun, als ob nichts w\u00e4re. Und auch nicht von denen, die nur den Untergang sehen .<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gott hat mir etwas anderes gezeigt: Etwas geht zuende. Aber&nbsp; Gott wird etwas Neues beginnen. Weil&nbsp; ER es will.<\/p>\n\n\n\n<p>( nimmt den Baum) <br>Schaut her: Der Baum scheint abgestorben zu sein.&nbsp; Aber die Wurzel&nbsp; wird noch einmal austreiben. Es wird ein Reis, ein neuer Spross aus der Wurzel wachsen. Das ist Gottes Plan f\u00fcr unser Volk und unsere Welt:&nbsp; es wird einer kommen, von Gott selbst gesandt.&nbsp; Ein Kind wird geboren, in einem Winkel der Welt, in Bethlehem.&nbsp; Das ist der Retter, den Gott schickt.&nbsp;&nbsp; Ein frischer Zweig an einem abgestorbenen Baum, der Frucht bringt. Auf ihm wird Gottes Geist liegen, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rates und der St\u00e4rke, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des Herrn.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Lied: es ist ein Ros entsprungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Szene ( Schild: Babylon , um das Jahr 0) <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher 2 : \u00dcberall und immer wieder gibt es Leute, die nach dem tiefern Sinn des Lebens fragen.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Weit weg vom kleinen Israel sind&nbsp; fremde Menschen auf der Suche nach der Wahrheit und dem Sinn des Seins. Sie leben in Babylonien, im heutigen Irak. Es sind gelehrte M\u00e4nner.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>K\u00f6nigsmelodie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1. Weiser: ( schaut von seiner Sternekarte auf) : Du riechst so gut. Nach Weihrauch.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Weiser: Ich war gerade bei der Opferfeier f\u00fcr Ischtar. Du gehst ja nicht&nbsp; mehr so h\u00e4ufig mit. Stattdessen sitzt du&nbsp; immer hier und&nbsp; berechnest den Lauf der Sterne.<\/p>\n\n\n\n<p>1.Weiser: Ich habe meine Zweifel, ob das was&nbsp; bringt: Opfer f\u00fcr Ischtar. Das ist doch auch&nbsp; nur ein handgeschnitztes G\u00f6tterbild.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Weiser: Irgendetwas muss&nbsp; doch tun f\u00fcr ein langes Leben.&nbsp; Sonst ist auf einmal alles vorbei und vergeblich.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Weiser:&nbsp;&nbsp; Aber&nbsp; Opfer f\u00fcr ein G\u00f6tterbild?&nbsp; Ich bin mehr f\u00fcr die Wissenschaft. Ich will herausbekommen,&nbsp; wohin es geht mit unserer Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>2.&nbsp; Weiser: Und daf\u00fcr guckst du&nbsp; dauernd in den Himmel?<\/p>\n\n\n\n<p>1. Weiser: Am Himmel kann man sehen, was auf der Erde wichtig ist.&nbsp; <br>Aber zeig mal: Was hast du denn da mitgebracht ?<\/p>\n\n\n\n<p>2. Weiser: Myrrhe.&nbsp; Die ist kostbar. Lange habe ich versucht, da heran zu kommen. Die haben sonst&nbsp; nur K\u00f6nige Der Hohepriester hat mir heimlich etwas davon gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Weiser: Kostbar. Und was willst&nbsp; du damit?<\/p>\n\n\n\n<p>2. Weiser: Was wohl? Sie soll wunderbare Kr\u00e4fte haben. Eben ein Stoff f\u00fcr K\u00f6nige und Herrscher.<\/p>\n\n\n\n<p>1.Weiser:&nbsp; Also ich vertrau mehr auf die Sterne. ( schreibt wieder irgendwelche Zeichen, guckt dann hoch ) Ah, da kommt&nbsp; ja Balthasar.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Weiser: (zu 1) Was gibt\u00b4s Neues?<\/p>\n\n\n\n<p>1. Weiser: Ich&nbsp; kenne mich aus in der Astronomie. Ich habe die Sterne nach der Zukunft&nbsp; gefragt, nach Leben und Tod und Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Weiser: Und????<\/p>\n\n\n\n<p>1. Weiser: Nun ja, da deutet sich etwas an. Jupiter l\u00e4uft auf Saturn zu.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Weiser: ( guckt auf die Sternenkarte)&nbsp; Hast du schon schlechte Augen? Die stehen doch schon direkt zusammen!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>1.Weiser:&nbsp; Das ist&nbsp; ja interessant. Stern eines K\u00f6nigs und Stern des j\u00fcdischen Volkes. Wenn sie beieinander stehen, dann&nbsp; ist ein K\u00f6nigstern. Da tut sich etwas Gro\u00dfes in Jerusalem&nbsp; im j\u00fcdischen Land. Das steht am Himmel.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Weiser:&nbsp; Jerusalem? Wo liegt denn das?<\/p>\n\n\n\n<p>1. Weiser: Da sollten wir mal die&nbsp; H\u00e4ndler fragen Die kommen doch \u00fcberall hin. Vielleicht k\u00f6nnen wir uns einer Karawane anschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Weiser: Du meinst, wir sollten&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>1. Weiser: Aber klar. Oder willst du das verpassen, was uns die Sterne zeigen?<\/p>\n\n\n\n<p>2. Weiser: Da passiert etwas ganz besonderes. Das will ich mit eigenen Augen sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Weiser: Gut, ich habe Gold. Das ist mir die Sache Wert.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Weiser: Ich nehme die Myrrhe mit und jede Menge Weihrauch. Ein bisschen k\u00f6nnen wir ja auch unterwegs&nbsp; mal r\u00e4uchern.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Weiser:. Dann also morgen auf nach Jerusalem<\/p>\n\n\n\n<p>(ziehen durch die Kirche nach hinten ab) , dabei <strong>K\u00f6nigsmelodie <br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>3.Szene ( Schild: auf dem Weg nach Jerusalem<\/strong>)<\/h4>\n\n\n\n<p>Sprecher 1 : Der Weg war weit. F\u00fcr die 1200 km brauchten sie einige Monate. Und es war nicht ungef\u00e4hrlich. K\u00e4lte und Hitze. Wegelagerer und wilde Tiere. Wenig zu essen. Und manchmal: Durst.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Weiser: Ich hatte mir das alles etwas anders vorgestellt. Mal ne sch\u00f6ne Reise machen &#8211; ja das w\u00e4r\u00b4s gewesen. Aber so etwas.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Weiser: Um ehrlich zu sein. Das ist ja furchtbar hier.&nbsp; Zu Hause in Babylon&nbsp; ist ja auch nicht alles Gold, was gl\u00e4nzt. Aber hier: Armut, Elend, Unsicherheit, &#8211; wohin man auch guckt. Es ist ein Wunder, dass uns nicht schon jemand alles geklaut hat.<\/p>\n\n\n\n<p>3. Weiser: Irgendwie nur merkw\u00fcrdige Menschen: die sehen so abgerissen aus. Und ungl\u00fccklich. Die m\u00f6gen wohl keine Fremden hier.<\/p>\n\n\n\n<p>2. Weiser: Nur der Stern, der gl\u00e4nzt. Der f\u00fchrt uns durchs Dunkel. Wie ein Zeichen vom Himmel.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Weiser: Wartet auf mich. So schnell kann ich&nbsp; nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>(ziehen durch die Sakristei wieder raus?)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4.Szene ( Schild:Nazareth) <br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher 2 :&nbsp; Fast h\u00e4tten wir vergessen zu erz\u00e4hlen, was sich kurz vorher in Pal\u00e4stina ereignete. Eine noch sehr junge Frau wurde schwanger. Maria hie\u00df sie. Sie wollte bald heiraten. Mit Joseph war sie verlobt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher1: Eine ganz normale junge Frau. Bis zu dem Tag, als etwas ganz<\/p>\n\n\n\n<p>besonderes passierte.&nbsp; Sie alleine zu Hause. Da h\u00f6rte sie , wie jemand ihren Namen<\/p>\n\n\n\n<p>sagte. Und als sie aufsah, stand da ein Bote Gottes. Und dieser Bote hatte ihr&nbsp; etwas zu sagen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Engelsmelodie<\/strong> <em>(Maria und Gabriel stehen in&nbsp; der Mitte )<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Gabriel: Sei gegr\u00fc\u00dft,&nbsp; Maria. Gott ist mit dir. Du bist gesegnet. Gott hat etwas mit dir vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria (erschrocken) Wer bist du \u00fcberhaupt? Was redest du da?<\/p>\n\n\n\n<p>Gabriel: Hab \u00b4keine Angst, Maria. Ich soll dir von Gott etwa sagen. Du wirst ein Kind bekommen, einen Sohn. Du sollst ihn Jesus nennen. Gott hat Gro\u00dfes mit ihm vor: er wird K\u00f6nig genannt werden und Retter und Heiland.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Das versteh ich nicht. Ich soll ein Kind bekommen, mit dem Gott die Welt retten will? <br>Er hat das ja mal versprochen.&nbsp; Ein neuer Zweig am abgestorbenen Baum. Das hat doch schon Jesaja gesagt. Aber das ist doch schon so lange her. Und nun soll der Retter durch mich geboren werden?<\/p>\n\n\n\n<p>Gabriel: Ja, Maria, so ist es.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria (nachdenklich)&nbsp; Verstehen kann ich das nicht.&nbsp; (Pause) Aber wenn das Gottes Wille ist, dann bin ich bereit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Lied: Marias Loblied: Ich preise den Herrn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>5.Szene: ( Schild: kurz vor Bethlehem) <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher 1:&nbsp; Maria wurde schwanger.&nbsp; Vielleicht&nbsp; hat&nbsp; sie sich&nbsp; anfangs Sorgen gemacht, wie das denn werden sollte.&nbsp; Aber Joseph blieb bei ihr. Er hielt zu ihr. So, wie das sein soll, wenn Menschen einander lieben, in guten wie in b\u00f6sen Tagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher 2:&nbsp; Aber das waren nun eher die schlechten Zeiten. Josef und Maria&nbsp; waren arm.&nbsp; Das&nbsp; ganze Volk war arm. Das Leben war hart. Und der Kaiser in Rom brauchte Geld. Seine Macht reichte \u00fcberall hin, bis in den letzten Winkel.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher1: \u201eEs begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot ausging von dem Kaiser Augustus, dass alle Welt gesch\u00e4tzt w\u00fcrde. Und jedermann ging, dass er sich sch\u00e4tzen lie\u00dfe, ein jeglicher in seine Stadt.\u201c&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher2:&nbsp; Auch Joseph und Maria. Dass sie ein Kind bekam, war dem Kaiser in Rom ganz egal.&nbsp; Darum machten sie sich auf die Wanderschaft von Nazareth nach Bethlehem. Zu Fu\u00df. \u00dcber die Berge. Auf staubigen Wegen. Schritt f\u00fcr Schritt.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Warte, Joseph. Jeder Schritt tut mir weh. Ich kann nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Halt durch, Maria. Was sollten wir machen, wenn das Kind jetzt k\u00e4me. Weit und breit kein Haus.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Lass uns doch&nbsp; ein bisschen ausruhen.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Ach komm doch , Maria.&nbsp; Da vorne ist Bethlehem. Das schaffst du.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria:&nbsp; Hoffentlich finden wir gleich eine Unterkunft.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Ich gehe mal los und versuche, ein Zimmer zu finden-<\/p>\n\n\n\n<p>(Leute kommen vorbei.)<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: K\u00f6nnt Ihr mir vielleicht&#8230; Ich h\u00e4tte da eine Frage&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Mann: Was denn?<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Habt Ihr eine Unterkunft f\u00fcr uns? Meine Frau wird bald ihr Kind bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mann: Aber nicht bei uns. Das gibt nur \u00c4rger und Krach..<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Aber wir brauchen Hilfe.<\/p>\n\n\n\n<p>.<\/p>\n\n\n\n<p>Mann:&nbsp; Jeder muss sehen, wo er selber bleibt. Versucht&nbsp; es anderswo.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria ( zu einer Frau) : Habt Ihr ein Quartier f\u00fcr mich?<\/p>\n\n\n\n<p>Frau: Bei uns ist alles voll.&nbsp; Wegen der Volksz\u00e4hlung. <br>Aber du brauchst&nbsp; ja wirklich etwas zum Unterkriechen. Ihr k\u00f6nnt dahinten im Stall schlafen. Da seid ihr wenigsten vor der K\u00e4lte gesch\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Lass uns gehen, Joseph!&nbsp; Ein Stall. Wenigstens haben wir&nbsp; da ein Dach \u00fcber dem Kopf.<\/p>\n\n\n\n<p>(Joseph und Maria setzen&nbsp; sich vor die Krippe)<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher 1:&nbsp; Und dann geschah es.&nbsp; Dort im Stall von Bethlehem. Maria gebar ihren ersten Sohn. Und sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher 2\u00e8Licht anz\u00fcnden in der Krippe<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>2. Lied: Da war im Dunkeln<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>6.Szene (Schild: Feld bei Bethlehem) <\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Sprecher 2: Die beiden sind angekommen. . Die Weisen sind noch unterwegs.&nbsp; Und die Hirten&nbsp; noch gar nicht aufgebrochen. Sie wissen noch nichts. Sie ahnen nichts davon, dass Gott selber sich schon auf den Weg gemacht hat.&nbsp; Zu ihnen. Gerade zu ihnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hirtenmelodie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenkind: Was hast du denn da?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Einen Gebetsschal von meinem Vater.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenkind: Ich habe dich noch nie damit beten sehn.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: Ich bete selten. Wann komme ich schon in den Tempel nach Jerusalem oder in die Synagoge.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenkind: Glaubst du denn an Gott?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 3: Du stellst&nbsp; auch immer&nbsp; schwere Fragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Manchmal glaube ich schon. Aber nicht immer.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: Mein Vetter&nbsp; in Jerusalem, der betet immer. Der h\u00e4lt sich an jede Stelle in der Bibel. Er fastet, er spendet, an jedem Freitag geht er in die Synagoge.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Da hast Du aber nicht viel&nbsp; von abbekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: F\u00fcr ihn bin ich ein Ungl\u00e4ubiger. So sagt er es mir, wenn ich ihn sehe. Er mag mich nicht. Er verachtet mich. F\u00fcr ihn sind wir alle hier der letzte Dreck. Du \u00fcbrigens auch.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenkind: Warum sagst du ihm nicht, dass das nicht stimmt? Wir sind doch auch Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Ach Kind. Vielleicht hat er ja sogar recht.&nbsp; Bei ihm l\u00e4uft alles glatt im Leben, aber bei mir ist immer alles danebengegangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 3: Da hast du recht. Sieh doch dein Leben an. Was bist du denn: Ein Verlierer, &#8211; genau wie ich. Mit so einem will keiner was zu tun haben. Und Gott schon gar nicht. Gott ist&nbsp; nur was f\u00fcr die Reichen und Gebildeten.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenkind: Wie kannst du so etwas sagen? Gott ist doch f\u00fcr jeden da,&nbsp; der sortiert doch nicht manche einfach aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2:&nbsp; Das meinst auch nur du.&nbsp; Es gibt Leute, die stehen Gott&nbsp; einfach n\u00e4her. Mit uns hat ER nicht viel im Sinn. Wir geh\u00f6ren nirgendwo richtig dazu. Das ist&nbsp; bitter. Aber das ist eben so.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 3. Kommt, lasst uns noch einmal nach den Schafen sehen. Sie scheinen unruhig zu sein heute Nacht. Und dann lasst uns schlafen. Schlafen hei\u00dft vergessen und das ist gut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lichtspot!! <br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenjunge: Seht mal, irgendwas ist heute los! Seht ihr das nicht?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: Werft euch nieder, das&nbsp; ist&nbsp; das&nbsp; Ende. Wir werden alle umkommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Engelsmelodie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenkind: das glaube ich nicht. Ich glaub, das ist Gott. Oder seine Boten, die Engel.<\/p>\n\n\n\n<p>Seht doch nur: alles ist voller Licht. Und h\u00f6rt doch mal.&nbsp; Da redet einer mit uns. Ich sage euch: Gott gibt uns ein Zeichen. Hier bei den Schafen.&nbsp; Ein Wunder. Gott ist uns ganz nah.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 3: Sei ruhig, ich&nbsp; kann ja gar nichts verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lied ( leise vom Piano) Gloria, gloria<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenjunge (zeigt nach oben): H\u00f6rt doch,&nbsp; was er sagt!<\/p>\n\n\n\n<p>Engel ( laut und von oben?) : F\u00fcrchtet euch nicht, denn ich verk\u00fcndige euch gro\u00dfe Freude, die allem Volk widerfahren wird. Heute ist&nbsp; euch der Heiland geboren , Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet das Kind finden in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Lied:&nbsp; Gloria, immer lauter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenkind:&nbsp; Seht ihr: Gott ist ganz anders. Der ist&nbsp; nicht nur f\u00fcr die Reichen und Gebildeten da. Zu uns hat er gesagt, dass ein Retter geboren ist, ein Gotteskind.&nbsp;&nbsp; Hat das nicht der Prophet vorhergesagt?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 3: Du hast recht.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1:&nbsp; Los, wir machen uns auf den Weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte2:&nbsp; Wartet, ich komme mit. Ich will sehen, was da geschehen ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(Hirtenmelodie<\/strong>)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>7. Szene<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher 1: Nun sind alle auf der Wanderschaft.&nbsp; Die Weisen. Die Hirten. Die Engel. Der Stern.&nbsp; Nur Maria und Josef, die sind schon angekommen. Und das Kind, Jesus, der angek\u00fcndigte Retter und Heiland. In Bethlehem geboren. Und nicht in Jerusalem.&nbsp; Im Stall, nicht im Palast. Gott hat sich selber auf den Weg gemacht. Er ist zur Welt gekommen. Zu den Menschen. Zu uns.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Lied: in der Mitte der Nacht <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>K\u00f6nigsmelodie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: So langsam m\u00fcssten wir doch ankommen. ( schaut nach oben) .&nbsp; Da ist der Stern&nbsp; auch wieder. Schaut nur, wie er leuchtet.&nbsp; Zwischendurch&nbsp; in Jerusalem war er verschwunden. Aber jetzt kann es wirklich&nbsp; nicht mehr weit sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Das war doch sehr merkw\u00fcrdig&nbsp; eben in Jerusalem<\/p>\n\n\n\n<p>.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Das kann man wohl sagen. Da war doch etwas faul. Wie gut, dass wir wieder&nbsp; raus sind aus dem Palast. Dieser&nbsp; Herodes war&nbsp; mir unsympathisch<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Ich glaube, der wollte uns reinlegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser1. Erst war er&nbsp; ja noch ganz&nbsp; freundlich. Er wollte ganz genau wissen wie das war mit dem Stern und woher wir kommen. Aber als ich ihm sagte, dass das ein K\u00f6nigstern ist, da \u00e4nderte sich sein Gesichtsausdruck. Ich glaube, er kriegte Angst.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Oder er war w\u00fctend.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser2:&nbsp; Oder beides. Weil er die Konkurrenz f\u00fcrchtet. Noch ein K\u00f6nig? Dann m\u00fcsste er wohl abtreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser1:&nbsp; Er wollte er uns&nbsp; ausspionieren. Er hat doch sogar einen Diener herbeigerufen, der sollte alles mitschreiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Und wir sollen wieder vorbeikommen&nbsp; und ihm erz\u00e4hlen, wo wir&nbsp; ihn gefunden haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser2: Wahrscheinlich, um dann schnell Soldaten hinzuschicken. Einfach alle umbringen, die ihm gef\u00e4hrlich werden k\u00f6nnten. Der geht doch bestimmt \u00fcber Leichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser1: Aber da machen wir nicht mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser2. Wir suchen einen K\u00f6nig. Der Stern zieht uns voran.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Aber im Palast von Jerusalem&nbsp; ist er nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong> 8.Szene<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Es kann nicht mehr weit sein. Dahinten vielleicht, &#8211; da ist ein Stall, das wei\u00df ich.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenkind: Schaut doch nur: da steht ein Stern.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: tats\u00e4chlich. Ganz genau \u00fcberm Stall. Wie ein Zeichen des Himmels.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte1: Ein Zeichen Gottes. Hier muss es sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(Weise kommen langsam von hinten) <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: ( \u00e8 zeigt auf sie) Seht mal dort! Dort kommen noch andere. Habt Ihr so etwas schon einmal gesehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte1. Die sind nicht von hier.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenkind: Aber die wollen hierher. Die haben sich auch auf den Weg gemacht, &#8211; von weither.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte1: Weil hier etwas Besonderes geschehen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte2. Weil Gott etwas Neues begonnen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirtenkind: weil ER zur Welt gekommen ist, in einem kleinen Kind.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph ( tritt auf die Hirten zu) : Kommt doch herein.&nbsp; Es ist nur ein Stall. Aber das Kind ist da. Jesus hei\u00dft er: Gott rettet<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Es sieht danach aus, als w\u00fcrdet Ihr noch mehr Besuch bekommen. Lasst&nbsp; doch erst die hohen Herrschaften heran. Ich hole sie her.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Nein. Kommt ihr her. Ihr sollt die ersten sein, die Gottes Retter sehen. Hier z\u00e4hlt nicht, was einer ist, ob arm oder reich, ob klug oder ungebildet.&nbsp; Dem Gotteskind sind alle willkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>(Weise von der Mitte aus)<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Da: Der Stern steht \u00fcber dem Stall. Wir sind am Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser2. Und da sind ja schon andere.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1. eine junge Frau. Ein neugeborenes Kind. Ein Vater.&nbsp; Ein paar raue Gesellen. Und \u00fcber allen leuchtet der Stern.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Wir sind am Ziel.<\/p>\n\n\n\n<p>.Weiser 1: Leg noch etwas mehr Weihrauch auf. Hier ist ein Wunder passiert. Ich kann es nicht erkl\u00e4ren. Aber ich sp\u00fcre es: hier hat&nbsp; etwas&nbsp; ganz Neues angefangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3:&nbsp; Daf\u00fcr hat sich die lange Reise gelohnt<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3 : Dein K\u00f6nigstern.&nbsp; Der zeigt auf den wahren K\u00f6nig der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2 . Sp\u00fcrst du es auch? Der Himmel hat sich aufgetan. Gott selber ist zur Welt gekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher1: Und dann? Wie ging\u00b4s dann eigentlich weiter?<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher 2: Die, die dabei waren, haben es nicht vergessen. Niemals. Das Wunder von Bethlehem. Mitten in der Nacht. Ein Kind.&nbsp; Gottes Sohn. Der neue zweig aus der alten Wurzel.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher1. und dann sind sie alle wieder gegangen: die Hirten zuerst . Die Weisen. Und irgendwann auch&nbsp; Maria und Joseph. Nur wir sind noch hier. Und ihr.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>6. Lied: Die Weisen sind gegangen<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Dieses Krippenspiel wurde uns freundlicherweise zugesandt&#8230; &#8230;Hallo, herzlichen Dank f\u00fcr die Bereitstellung Ihrer Krippenspiele im Netz. das ist eine echte Hilfe und sehr praktisch. 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