{"id":536,"date":"2021-01-12T18:26:58","date_gmt":"2021-01-12T17:26:58","guid":{"rendered":"http:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?page_id=536"},"modified":"2021-01-12T18:29:14","modified_gmt":"2021-01-12T17:29:14","slug":"dietmar-hauser-07","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?page_id=536","title":{"rendered":"Dietmar Hauser 07"},"content":{"rendered":"\n<p>Prophet 1:<\/p>\n\n\n\n<p>Wer darf auf des Herrn Berg gehen, und wer darf stehen an seiner heiligen St\u00e4tte?<\/p>\n\n\n\n<p>Wer unschuldige H\u00e4nde hat und reinen Herzens ist, wer nicht bedacht ist auf Lug und Trug und nicht falsche Eide schw\u00f6rt: der wird den Segen vom Herrn empfangen<\/p>\n\n\n\n<p>und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heiles.<\/p>\n\n\n\n<p>Prophet 2:<\/p>\n\n\n\n<p>Machet die Tore weit und die T\u00fcren in der Welt hoch, dass der K\u00f6nig der Ehre einziehe!<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ist der K\u00f6nig der Ehre?<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist der Herr, stark und m\u00e4chtig, der Herr, m\u00e4chtig im Streit.<\/p>\n\n\n\n<p>Machet die Tore weit und die T\u00fcren in der Welt hoch, dass der K\u00f6nig der Ehre einziehe!<\/p>\n\n\n\n<p>Wer ist der K\u00f6nig der Ehre? Es ist der Herr Zebaoth; er ist der K\u00f6nig der Ehre.<\/p>\n\n\n\n<p>Prophet 3 (Micha)<\/p>\n\n\n\n<p>Es kommt eine Zeit, da wird der Berg, auf dem der Tempel des Herrn steht, unersch\u00fctterlich fest stehen und alle anderen Berge \u00fcberragen. Die V\u00f6lker str\u00f6men zu ihm hin. \u00dcberall werden die Leute sagen: \u00bbKommt, wir gehen auf den Berg des Herrn, zu dem Haus, in dem der Gott Jakobs wohnt! Er soll uns lehren, was recht ist; was er sagt, wollen wir tun!\u00ab Er weist m\u00e4chtige V\u00f6lker zurecht und schlichtet ihren Streit, bis hin in die fernsten L\u00e4nder. Dann schmieden sie aus ihren Schwertern Pflugscharen und aus ihren Speerspitzen Winzermesser. Kein Volk wird mehr das andere angreifen und niemand lernt mehr das Kriegshandwerk. Jeder wird in Frieden bei seinen Feigenb\u00e4umen und Weinst\u00f6cken wohnen, niemand braucht sich mehr zu f\u00fcrchten.<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 1<\/p>\n\n\n\n<p>Verk\u00fcndigung an Maria<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: In den Geschichtsb\u00fcchern sind es die gro\u00dfen Herrscher, die die gro\u00dfen Dinge in der Welt bewegen, K\u00f6nige die gottgleich herrschten. Unsere Geschichte f\u00e4ngt ganz anders an. Ein einfaches M\u00e4dchen, vielleicht war sie 13 oder 14 Jahre alt, wird von einem Engel angesprochen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Sei gegr\u00fc\u00dft Maria, der Herr ist mit dir. Er hat dich zu Gro\u00dfem ausersehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Ich versuche es zu verstehen, was das bedeuten soll. Es macht mir Angst, so etwas in mir zu h\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Habe keine Angst. Du hast Gnade bei Gott gefunden. Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Gib ihm den Namen Jesus. Er wird gro\u00df sein und Sohn des H\u00f6chsten genannt werden. Er wird f\u00fcr immer \u00fcber die Nachkommen Jakobs regieren und seine Herrschaft geht nicht zu Ende.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Wie soll das geschehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Engel: Gottes Geist wird \u00fcber dich kommen. Das Kind, das du zur Welt bringst wird heilig und Gottes Sohn genannt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch Elisabeth, deine Verwandte, bekommt in ihrem Alter noch einen Sohn und ist bereits im sechsten Monat. F\u00fcr Gott ist nichts unm\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Mein Leben geh\u00f6rt Gott, ich bin bereit. Es soll geschehen, was du gesagt hast.<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 2<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Man sollte denken, dass damit alles gekl\u00e4rt w\u00e4re. Wenn Gott einem Menschen sagt, dass es so kommt, dann wird es geschehen. Aber so gerade verlaufen Wege nicht. Im Matth\u00e4us \u2013 Evangelium wird uns erz\u00e4hlt, dass es f\u00fcr Maria zun\u00e4chst ganz schwierig wurde<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Joseph, ich bin schwanger.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Was?<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Ich bekomme ein Kind!<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph schweigt:<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Sage doch etwas!<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Was sagst du da?<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Du hast es geh\u00f6rt. Es ist mir ernst.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Das kann nicht wahr sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Ist es aber doch.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Wie stehe ich da vor meiner Familie da?<\/p>\n\n\n\n<p>Was werden die Nachbarn sagen. Meine Pl\u00e4ne sind anders.<\/p>\n\n\n\n<p>(schweigt)<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Sage doch etwas\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph geht weg;<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Joseph\u2026 (geht alleine weiter)<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 3<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Wir fragen uns im Leben oft, warum Dinge so kompliziert werden? Das wird sich Maria auch gefragt haben: Wo kann man hingehen? Die eigene Familie? Ob sie es verstanden h\u00e4tten? Die Leute, die sich den Mund zerrissen h\u00e4tten.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine L\u00f6sung findet sich doch immer: In der Ank\u00fcndigung des Engels lag die Antwort. Maria ging in gro\u00dfer Eile ins Gebirge zu ihrer Verwandten Elisabeth \u2013 etwa drei Tagereisen weit \u2013 nat\u00fcrlich alleine.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Elisabeth, Schalom, Friede sei mit dir! Ich wollte dich besuchen<\/p>\n\n\n\n<p>Elisabeth: Mein Kind bewegt sich in meinem Bauch, wenn du kommst. Du bist die Gesegnete des Herrn, ich sp\u00fcre es ganz deutlich. Wie kommt es, dass du mich besuchst.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria, ich freue mich, so freundlich begr\u00fc\u00dft zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Maria erz\u00e4hlte, was sie erlebt hatte. Jemanden zu haben, dem man alles anvertrauen kann, jemanden wie Elsabeth, die Leid kannte, das tat Maria gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Elisabeth: Sicher, du bist noch jung, aber du wirst ein Kind zur Welt bringen. Wei\u00dft du, wie ich mich danach gesehnt habe? Du hast Angst vor dem, was andere sagen: Wei\u00dft Du, wie sie \u00fcber mich geredet haben. Was sie, die Kinder bekamen, mich von oben herab angesehen haben? Ich war selbst daran schuld, keine Kinder zu haben. Mein Mann h\u00e4tte sich scheiden lassen k\u00f6nnen und mich wegschicken k\u00f6nnen, damit er Nachkommen hat. Er hat es nicht \u00fcbers Herz gebracht. Wenn ich am Boden war, habe es ihm sogar angeboten, eine andere zu heiraten. Aber daran geglaubt, dass wir noch einmal ein Kind bekommen hat er auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Jeder hat seine Not.<\/p>\n\n\n\n<p>Elisabeth: Jetzt \u2013 im Nachhinein \u2013 wei\u00df ich, dass nur eines wichtig ist: den Mut nicht zu verlieren. Wei\u00dft Du wie oft ich an mir selbst gezweifelt habe, mit Gott gerungen habe? Jetzt wei\u00df ich, dass man nur den Mut behalten muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Maria blieb drei Monate bei Elisabeth. Dann verabschiedete sie sich, innerlich gefestigt und voller Mut, dass sie von Gottes Segen begleitet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind: Maria, wir werden dich vermissen. Warum bleibst du nicht hier?<\/p>\n\n\n\n<p>Elisabeth: Ich lasse dir Nachricht zukommen, wenn mein Kind geboren ist. Du bist gl\u00fcckselig, weil du Gott vertraust. Es wird in Erf\u00fcllung gehen, was dir verhei\u00dfen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Meine Seele lobt Gott, denn er hat meine Niedrigkeit gesehen. Gott ist gro\u00df und erhaben, er st\u00fcrzt die hochm\u00fctigen, aber erh\u00f6ht die niedrigen. Lebe Wohl!<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 4<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Maria<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Joseph<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Ich bin froh, dich wieder zu sehen. Ich habe mir schon gro\u00dfe Sorgen gemacht, weil ich dich mit unserem Kind allein gelassen habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Lass sein, es hat mir gut getan, dass ich so lange<\/p>\n\n\n\n<p>bei Elisabeth bleiben konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Und das Kind?<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Es geht ihm gut. Ich merke ihn immer deutlicher, wenn es sich bewegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Verzeih mir, wenn ich weggegangen bin.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Wieso kommst du jetzt wieder?<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Ich m\u00f6chte bei dir bleiben und zu dir und dem Kind stehen. Gott hat mir jemanden geschickt, der mir die Augen ge\u00f6ffnet hat. Ich bleibe bei dir \u2013 wenn du willst.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Ja, ich will es.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 5<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Maria und Joseph waren nun wieder in Nazareth<\/p>\n\n\n\n<p>zu Hause. W\u00e4hrenddessen ereignete sich am Himmel etwas ganz seltenes: Jupiter und Saturn standen so eng beieinander, dass man mit blo\u00dfem Auge meinte, es ist ein neuer, ganz hell leuchtender Stern.<\/p>\n\n\n\n<p>In Jud\u00e4a hat man es wohl kaum bemerkt, aber&nbsp; im Morgenland \u2013 also da wo heute der Irak liegt, beobachtete man die Sterne, weil man meinte aus ihnen die Zukunft lesen zu k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 1: Mein Herr schickt mich. Ich soll euch sagen, dass er etwas ganz neues entdeckt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Sage ihm, dass ich es langsam satt habe, dass er alle paar Tage etwas entdeckt, das ganz einzigartig ist. Wenn ich dann nachsehe, dann ist alles nur eine T\u00e4uschung gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 1: Er wusste, dass Ihr das sagt. Deswegen hat er mir gesagt Ihr sollt trotzdem zu ihm kommen!<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Und wo ist er?<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 1: Er ist auf dem Turm der Sternwarte.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Muss ich mich in meinen alten Tagen noch einmal dort hoch begeben? Nun ja. Man wird sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>(geht zur Sakristei)<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Balthasar!<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Ja komm endlich rauf. Was brauchst du nur so lange.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Ich wei\u00df schon, Du siehst etwas, was ich nicht sehe. Deine Phantasie m\u00f6chte ich haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Komm endlich. Dieses Mal ist es etwas ganz anderes!<\/p>\n\n\n\n<p>(Lied)<\/p>\n\n\n\n<p>(oben) Weiser 2: Das h\u00e4tte ich nicht gedacht. Es ist unglaublich.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Kommt, ich will es auch sehen (geht hoch)<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Stern der Juden und der Stern eines K\u00f6nigs \u2013 ein Stern \u2013 hat es das schon einmal gegeben?<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Ich habe es noch nie gelesen. Aber ich werde gleich eine Tafel beschreiben und dann die Nachricht brennen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Wie lange brauchst du?<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Wenn morgen die Sonne ohne Ende scheint, dann ist es \u00fcbermorgen gebrannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Gut, du brennst die Nachricht! Ich besorge die Kamele. Sklaven k\u00f6nnen wir uns nicht leisten. Ein paar Geschenke\u2026 reicht unser Geld?<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Bei wichtigen Sachen kann man nicht auf das Geld sehen. Es wird schon reichen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 6<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Maria, wie geht es dir?<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Warum fragst du?<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Ich wei\u00df nicht, wie ich es dir sagen soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Das klingt nicht gut!<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Ich war in der Stadt. Kaiser Augustus schickt Boten herum, die verlangen, dass wir uns in Steuerlisten eintragen. Er braucht Geld von den kleinen Leuten.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Was ist so schlimm daran?<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Meine Vorfahren lebten in Bethlehem. Wir haben dort noch etwas Land, das unserer Familie geh\u00f6rt. Und dort m\u00fcssen wir uns registrieren lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Wieso in Bethlehem?<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Meine Familie f\u00fchrt sich auf den K\u00f6nig David zur\u00fcck, zur Familie Isai und Bethlehem ist sein Geburtsort. Was mir am meisten Sorgen bereitet ist: Es sind f\u00fcnf Tagereisen, wenn man schnell laufen kann. Ich k\u00f6nnte den Kaiser verfluchen. Die letzten Strecken geht es immer bergauf.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Wann m\u00fcssen wir losgehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: In wenigen Tagen. Keiner fragt danach, ob du schwanger bist, ob du es \u00fcberlebst. Harte Strafen gelten denen, die es verweigern. Ich mache mir Sorgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Lass sein, vielleicht hat alles seinen Sinn. Unser Sohn wird dort geboren werden \u2013 in der Stadt Davids.<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 7<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Wer denkt, dass nur die kleinen Leute Sorgen haben, der<\/p>\n\n\n\n<p>irrt. Auch ein Herrscher wei\u00df nicht, was morgen passiert und ob die Macht Bestand hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Was kann nicht alles passieren und aus dem m\u00e4chtigen Herrscher einen Menschen machen, der um sein Leben winselt. Wahrscheinlich hat man, wenn man an der Macht ist immer die Sorge, dass man alles verliert. Der Kaiser in Rom hat sich kurzerhand zu Gott erkl\u00e4ren lassen und war damit schon viele Jahre gut gefahren. Der kleine Vasallenk\u00f6nig Herodes konnte das nicht. Also brachte er seine eigenen Verwandten um und jeden, der ihm den Thron streitig machte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein scheinbar m\u00e4chtiger Mann zittert wie Espenlaub und tobt, nur weil er h\u00f6rt, dass da jemand ein K\u00f6nigskind sucht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Habt Ihr das geh\u00f6rt? In Jerusalem sind persische Priester und Gelehrte angekommen. Sie haben ganz Jerusalem in Schrecken versetzt<\/p>\n\n\n\n<p>Hohepriester: In unseren Zeiten werden die Leute schnell fanatisch und wir k\u00f6nnen sie nicht mehr zur Ruhe bringen. Wir sind zu lange unterdr\u00fcckt. Ein Irrer gen\u00fcgt und sie k\u00e4mpfen gegen die R\u00f6mer.<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Manchmal sind mir die R\u00f6mer lieber als das eigene Volk. Bei denen genie\u00dfe ich einfach nicht den n\u00f6tigen Respekt. Ihr als Hohepriester seid mir auch nicht loyal genug. Sagt, was soll ich machen?<\/p>\n\n\n\n<p>Hohepriester: Ich mache mir auch gro\u00dfe Sorgen. Ihr habt mir die Macht genommen, wie sollte ich euch helfen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Ihr wisst mehr, als ihr mir sagt.<\/p>\n\n\n\n<p>Hohepriester: Nun ja, schon in Urzeiten hat man den Messias angek\u00fcndigt.&nbsp; Weswegen habt Ihr so viel Angst? So kenne ich euch nicht. Nur was Gott will geschieht!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schriften sagen, dass der Messias in Bethlehem geboren wird in der Provinz. Er wird ber\u00fchmter sein und mehr Menschen beherrschen als David.<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Ihr spielt mit eurem Leben, wenn ihr weiter so macht! Bringt ihn nach drau\u00dfen. (nachdem er drau\u00dfen ist) So und jetzt holt mir diese Perser her. Aber lasst keinen wissen, dass sie zu mir kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Da Herodes \u00fcberall Spitzel hatte, war es keim Problem, die Weisen zu finden und heranbringen zu lassen. Erst im Schutz der Nacht sollten sie zu ihm gebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 8<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Die Weisen waren ersch\u00f6pft von der Reise eingeschlafen und tr\u00e4umten immer noch davon, einen Palast zu betreten. Ihr Wunsch wurde schneller Wirklichkeit als sie dachten, aber der Palast zeigte sich anders als gedacht. Ein Soldat weckte sie unsanft und f\u00fchrte sie in der Dunkelheit ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Soldat: Los geht schneller. Ihr werdet erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Von wem denn? Wieso um diese Zeit?<\/p>\n\n\n\n<p>Soldat: Stellt keine Fragen, sonst ist es um euch geschehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Scheint ein hoher Mann zu sein. Vielleicht f\u00fchrt er uns hin.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich verstehe es nicht, dass keiner in Jerusalem Bescheid wei\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Soldat: Schneller, los kommt!<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Wenn ich nicht schon tausend Kilometer gelaufen w\u00e4re. Es geht nicht!<\/p>\n\n\n\n<p>Soldat: So hier hinein. Und vergesst nicht, euch zu verbeugen!<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Wo landen wir hier?<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: (ganz freundlich) Es ist sch\u00f6n, dass Ihr zu mir gefunden habt. Ich begr\u00fc\u00dfe Euch auf\u2019s freundlichste. Ach so, Ihr k\u00f6nnt mich sogar verstehen? (nicken) Wollt Ihr etwas essen?<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Versteht, um diese Zeit schlafen wir sonst. Wer seid Ihr?<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Ich bin der K\u00f6nig und habe von Eurer Mission erz\u00e4hlt bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Ich habe mir schon so etwas gedacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Dann sind wir ja am Ziel. Wunderbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Ihr seid am Ziel \u2013 fast -! Was wisst Ihr vom neu geborenen K\u00f6nig?<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Was sollten wir wissen? Wir haben den Stern gesehen, Jupiter- den Stern eines K\u00f6nigs und Saturn den Stern der Juden. Es muss bei euch sein, dass ein K\u00f6nig geboren wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Wo? Wisst ihr wo?<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Woher sollten wir das wissen. wir sahen nur den Stern und sind ihm gefolgt. Wir kennen eure Weissagungen nicht. Wir haben doch keine Schriften, in denen Prophezeiungen stehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Die Leute erwarten die Geburt in Bethlehem \u2013 gar nicht weit weg. Ein un\u00fcbersichtlicher Ort mit einfachem Volk. Von hier aus kann ich die vielen winzigen H\u00e4user sogar sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Das Kind ist nicht hier geboren?<\/p>\n\n\n\n<p>Herodes: Sehe ich aus wie ein Neugeborenes? Meine S\u00f6hne sind schon gro\u00df. Ich will euch etwas sagen: Ihr versetzt das ungebildete Volk in Unruhe. Sie warten sehns\u00fcchtig auf den Messias und w\u00fcrden sich umbringen f\u00fcr ihn. Ich muss das Volk vor sich selbst sch\u00fctzen. Ich k\u00f6nnte euch sofort beseitigen lassen, aber ich tue es nicht: Ich habe etwas \u00fcbrig f\u00fcr die Wissenschaften.<\/p>\n\n\n\n<p>Geht nach Bethlehem. Und bekommt es heraus, wo er geboren sein soll. Dann kommt ihr zu mir und auch ich werde ihn anbeten. Verstanden? Das ist mein Angebot. Jetzt wartet nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 9<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Inzwischen war Maria mit ihrer Kraft am Ende und die Geburt k\u00fcndigte sich an.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Lass uns noch einmal einen Moment warten. Schon manchmal f\u00fchle ich starke Schmerzen und wei\u00df nicht, ob ich noch gehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Du warst tapfer. Nun ja, andere scheinen ganz bequem zu leben und m\u00fcssen so etwas nicht durchmachen. Ich wollte es nicht glauben, dass Leben so viel Leid einschlie\u00dfen kann. Vor allem, wo wir nicht einmal etwas daf\u00fcr k\u00f6nnen. Du am allerwenigsten.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Vielleicht muss der, der anderen hilft, dieses Leid erfahren, begleitet es ihn auf Schritt und Tritt. Wie sollte er anderen helfen, wenn er es nicht selbst von Anfang an w\u00fcsste, wie es ist. Wie konnte er Leidende tr\u00f6sten, wenn er ihre Not nicht kennt.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph, es gab Stunden, in denen ich nicht sicher war. was ich an dir habe. Aber jetzt wei\u00df ich, dass niemand mir so zur Seite gestanden h\u00e4tte, wie du. Du bist eine treue Seele.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Komm, lass uns noch etwas gehen, der Ort beginnt gleich hier.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 2(springt umher): Eins, zwei, drei, vier. Sieh mal, schon wieder so ein paar arme Leute. Papa sagt, es sind zu viele. Allen geht es nicht gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Kinder, kommt her! Gibt es in Bethlehem noch die alten Herbergen?<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 3: Ja, aber da ist auch schon alles voll. Wisst Ihr wie viele Leute in den letzten Tagen hier hergekommen sind?<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Wir k\u00f6nnen aber nicht hier bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Frau 1: Rachel, Lea kommt her! Ihr sollt nicht mit Fremden reden!<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Wir brauchen Hilfe. Meine Frau hat schon Schmerzen und bekommt ihr erstes Kind.<\/p>\n\n\n\n<p>Frau 1: Wieso zieht Ihr unter diesen Umst\u00e4nden herum Konntet Ihr Euch nicht ein Haus bauen, oder wenigstens ein Zelt. Ich verstehe das nicht. Man muss es doch auch mal zu etwas bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Seid nicht so hart. Noch vor wenigen Jahren habe ich hier gewohnt und habe mir dann in Nazareth ein Zuhause aufgebaut. Ihr wisst doch warum die vielen Leute hier sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Frau 2: Kenne ich euch? Joseph. Ich h\u00e4tte euch nicht erkannt. K\u00f6nigliche Abstammung \u2013 und dann ganz arm. Was sind das f\u00fcr Zeiten. Deine junge Frau. Was hat sie denn?<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Sie hat Schmerzen und braucht ein Lager und Beistand bei der Geburt.<\/p>\n\n\n\n<p>Frau 2: Platz im Haus haben wir nicht mehr und mit ihr k\u00f6nnen wir nicht auf der Leiter ins Haus steigen. Nur im Stall haben wir noch Platz. Kommt!<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Wenn man in Not ist, fragt man nicht mehr danach, wo man ein Lager findet. L\u00e4ngst forderten die Wehen Marias ganze Kraft und sie gebar ihr erstes Kind.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie wickelten es in Windeln und Joseph legte es in den Futtertrog neben das Lager aus Stroh.<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 10<\/p>\n\n\n\n<p>Sprecher: Kein Bewohner von Bethlehem nahm mehr Notiz von Maria, Joseph und dem Kind. Die Nacht schien alles zuzudecken. Keiner sah sich bem\u00fc\u00dfigt, eine Wochensuppe vorbei zu bringen, oder etwas St\u00e4rkendes. Wenn da nicht\u2026 bei den Engeln einige Unruhe entstanden w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 4: Warum bist du nur Hirte geworden und nicht K\u00f6nig. Wei\u00dft du wie es mir ginge, wenn ich in einem Palast wohnte. Dann h\u00e4tte ich genug zu essen, Spielkameraden, Alles w\u00fcrde sich um mich drehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Komm, sei ruhig. Sei froh, dass ich dich aufgenommen habe. Was w\u00e4rst du ohne mich geworden? Wo w\u00fcrdest du jetzt herumsitzen?<\/p>\n\n\n\n<p>Kind: Ich hatte nur so einen Traum.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Vielleicht war\u2019s der Hunger. Ich werde morgen heimlich ein Schaf verkaufen und davon werden wir uns ein sch\u00f6nes Essen machen. Tja, David war auch mal so ein kleiner Hirte wie du und was ist aus ihm geworden. Heute gibt es das nicht mehr. Ob er jemals an die kleinen Hirten gedacht hat, als er K\u00f6nig wurde und ein ganzes Harem und einen Palast hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Als K\u00f6nig weidet man sich selber statt an das Volk zu denken.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind: Da kommen Jonathan und Jakob. Sie haben vielleicht etwas zu essen dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: Nun ja, viel ist es nicht. Komm, Kleiner, bei\u00df du erstmal ins Brot. Dann essen wir.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Unser kleiner m\u00f6chte in einem Palast aufwachsen\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 3: Nicht schlecht. Wer wollte das nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: Nun ja, die Sterne \u00fcber dir, den unendlichen Himmel, ungebunden von Ort zu Ort ziehen\u2026 Wir sind wie ein paar Landstreicher. An einem Ort m\u00f6chte ich nicht sein. Auch wenn es ein Palast w\u00e4re\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Bei dir ist es doch nicht die Freiheit. Du l\u00e4ufst vor allem weg. Nur keine Verantwortung \u00fcbernehmen, nur nicht an einer Sache dran bleiben. Du h\u00e4ttest einen Beruf lernen k\u00f6nnen, aber es war dir zu anstrengend. Du h\u00e4ttest eine Frau haben k\u00f6nnen, aber du h\u00e4ttest sie ern\u00e4hren m\u00fcssen. Wenn ich zu dir sage, bleib allein bei der Herde, wei\u00df ich, dass du nach einer Stunde verschwunden bist, weil du etwas ganz wichtiges zu tun hast.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 4: Ich kann das schon besser als er. Auf mich ist Verlass.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 3: Als er so alt war wir du, da war es auch noch anders mit ihm.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: Jetzt mache es mal halblang. Du redest, als ob du ein frommer Pharis\u00e4er w\u00e4rst. (ironisch:) Du machst ja alles richtig. Du kennst dich in allem aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Lass mal sein, er ist auch kein verkehrter Kerl. Wenn es darauf ankommt, dann setzt er sein Leben f\u00fcr dich ein, nur so im Alltag da fehlt es etwas.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 4: Was habt ihr nur? Warum macht Ihr euch gegenseitig schlecht? Ihr habt mich aufgenommen. Z\u00e4hlt das nicht?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 3: Nun ja, das verstehst du noch nicht. Ich war heute in der Stadt. Dort hat mir jemand gesagt, ich komme in die H\u00f6lle, weil ich nicht so fromm bin und die Vorschriften nicht streng einhalte.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn der Messias kommt, dann habe ich keine Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: Ich glaube, dann haben wir alle nichts zu erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Beruhigt Euch, wer wei\u00df ob es so ist, wie die Eingebildeten es sagen. Mein Vater hat gesagt: Wenn der Messias kommt, wird alles anders.&nbsp; Wenn nicht, wozu sollet er denn kommen?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: Dein Wort in Gottes Ohr!<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: (zum Kind 4) Komm, lass uns das Abendgebet sprechen:<\/p>\n\n\n\n<p>(alle sprechen gemeinsam:) \u201eLass uns, Herr unser Gott, uns niederlegen zum Frieden und lass uns, unser K\u00f6nig, aufstehen zum Leben. Breite aus \u00fcber uns das Dach Deines Friedens, und mach uns vollkommen durch Deinen guten Rat. Hilf uns um Deines Namens willen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: was geschieht hier? Werft euch nieder?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lied:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Engel: \u00bbHabt keine Angst! Ich habe eine gro\u00dfe Freudenbotschaft f\u00fcr euch und f\u00fcr das ganze Volk. Heute&nbsp; ist euch der Retter geboren worden, in der Stadt Davids: Christus, der Herr! Und dies ist das Zeichen, an dem ihr ihn erkennt: Ihr werdet ein neugeborenes Kind finden, das liegt in Windeln gewickelt in einer Futterkrippe. Gro\u00df ist von jetzt an Gottes Herrlichkeit im Himmel; denn sein Frieden ist herabgekommen auf die Erde zu den Menschen, die er erw\u00e4hlt hat und liebt!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>(Hirten stehen auf)<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Er redet zu uns und verschm\u00e4ht uns nicht!<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 4: Lasst uns dem Kind etwas mitnehmen \u2013 wenigstens ein Fell.<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 11<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 2: So habe ich mir das vorgestellt. Alle schlafen und verpennen es, wenn Christus geboren wird. Das kann nicht sein! \u2013 Ist hier denn niemand, der uns sagen kann, wo ein Kind geboren wurde?<\/p>\n\n\n\n<p>Frau 1: Ruhe dort drau\u00dfen, wir wollen nur unsere Ruhe.<\/p>\n\n\n\n<p>Frau 2: Seid Ihr betrunken?<\/p>\n\n\n\n<p>Mann (mit Zipfelm\u00fctze und Lampe in der Hand): Das kann nicht sein, mitten in der Nacht so ein Spektakel!<\/p>\n\n\n\n<p>Kind: Was ist denn los?<\/p>\n\n\n\n<p>Hirten: Wir suchen ein gerade geborenes Kind, den von Gott gesandten Retter.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 5: Doch sicher in Jerusalem. Das liegt eine halbe Tagereise von hier.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 4: Nein hier in Bethlehem! In einem Stall.<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 3: Seht mal da! (Joseph kommt raus)<\/p>\n\n\n\n<p>Hirte 1: Haben wir euch gest\u00f6rt? Wir mussten hierher kommen und euch erz\u00e4hlen, was wir erlebt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Joseph: Kommt herein.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 5: Wir bringen euch etwas K\u00e4se, einen Rest Brot und ein Fell mit. Mehr haben wir nicht. Aber wir m\u00fcssen Euch viel erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Erz\u00e4hler: Maria, die trotz ihrer Ersch\u00f6pfung nicht schlafen konnte, freute sich \u00fcber den Besuch und den Zuspruch. Der&nbsp; zun\u00e4chst Furcht erregende Stall wurde fast gem\u00fctlich. Er erstrahlte im Licht der mitgebrachten Kerzen. Die Worte der Hirten bewegten sie im Innersten und gaben ihr und Joseph viel Mut.<\/p>\n\n\n\n<p>Szene 12<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 4: Seht mal dort! Hier ist ja wirklich etwas los. Noch tief in der Nacht kommen Leute auf Kamelen. Jetzt steigen sie ab und laufen das letzte St\u00fcck (alle gehen mit vor und gucken)<\/p>\n\n\n\n<p>Frau 1: Die m\u00f6chte ich ja mal bei Tag sehen. Dass solche Leute zu so ung\u00fcnstiger Zeit kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Wohin es uns hier verschlagen hat, das glaubt uns zu Hause niemand. Die lachen uns aus! Ich h\u00f6re sie schon sagen: Ihr verlasst&nbsp; das glanzvolle Persien um in dieses kleine Nest zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Sei nicht so voreingenommen. Wenn uns der Stern hierher gef\u00fchrt hat, dann muss das etwas Einzigartiges sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 2: Habt Ihr uns etwas mitgebracht?<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 3: Gebt uns etwas.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Es ist ein Wunder, dass wir \u00fcberhaupt noch etwas bei uns haben und sie uns nicht alles abgenommen haben. Haltet uns nicht auf!<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 4: Wo wollt ihr hin?<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Das ist eine gute Frage. Wir suchen ein gerade geborenes K\u00f6nigskind, es muss hier in Bethlehem geboren sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind 4: Nicht schlecht. Da seid ihr aber richtig bei uns. Meine Freunde sind schon dort. Dort im Stall!<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: So ist unsere Welt. Solch ein Kind l\u00e4sst sie in einem Stall zur Welt kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 2: Wir kommen&nbsp; gerade richtig. Auch wenn mein Gold nur ein kleines Geschenk f\u00fcr einen K\u00f6nigssohn sein sollte, hier wird es dringend gebraucht und kann es helfen das Kind vor dem M\u00f6rder Herodes zu bewahren. Er wird uns nicht wieder sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 3: Und um ehrlich zu sein, bei dem Geruch hier tut Weihrauch wirklich Not.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiser 1: Myrrhe, die kostbare Salbe, ich glaube, auch das wird er bald brauchen.<\/p>\n\n\n\n<p>So sind die Wege Gottes: Sie sind lang, manchmal gef\u00e4hrlich. Aber Gott kommt ans Ziel, auch wenn er die Hilfe 1000 Kilometer weit bei uns Heiden bestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind singt: Marys boychild<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Prophet 1: Wer darf auf des Herrn Berg gehen, und wer darf stehen an seiner heiligen St\u00e4tte? Wer unschuldige H\u00e4nde hat und reinen Herzens ist, wer nicht bedacht ist auf Lug und Trug und nicht <a class=\"mh-excerpt-more\" href=\"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?page_id=536\" title=\"Dietmar Hauser 07\">[&#8230;]<\/a><\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-536","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/536","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=536"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/536\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":537,"href":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/536\/revisions\/537"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=536"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}