{"id":29,"date":"2020-03-08T14:45:26","date_gmt":"2020-03-08T13:45:26","guid":{"rendered":"http:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?page_id=29"},"modified":"2021-01-12T14:41:51","modified_gmt":"2021-01-12T13:41:51","slug":"angela-bunsen-66","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?page_id=29","title":{"rendered":"Angela Bunsen 6"},"content":{"rendered":"\n<p>Weihnachten 2004<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Sankt Markus \u2013 Schwafheim<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"wp-block-heading\"><strong><em>Krippenspiel: <\/em><\/strong><strong><em>\u201eDer weite Weg nach Bethlehem\u201c<\/em><\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>In diesem Krippenspiel wird die Herbergssuche von Maria und Josef neu erz\u00e4hlt. Sie ist f\u00fcr sieben Kinder zwischen 5 und 12 Jahren geeignet. <br>Nur weil Kaiser Augustus wissen wollte, wie viele Menschen in seinem Reich leben, m\u00fcssen sich Maria und Josef auf den weiten und beschwerlichen Weg nach Bethlehem machen. Was sie unterwegs alles erleben, erfahren Sie in diesem etwas moderneren Krippenspiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitspieler:<\/p>\n\n\n\n<p>Erz\u00e4hler <br>Kaiserlicher Bote <br>Maria <br>Josef <br>1. Wirt <br>Wirtin <br>2. Wirt <br>Kind des 2. Wirtes<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Zubeh\u00f6r<\/h3>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Umhang f\u00fcr Maria, Kissen f\u00fcr den Bauch <br>Alte Jacke und Kappe f\u00fcr Josef, Wanderstab <br>Sch\u00fcrzen f\u00fcr die Wirte <br>Umhang, Stab, Pergamentrolle, f\u00fcr kaiserl. Boten <br>Kulisse eines Hauses aus Pappe mit T\u00fcr\u00f6ffnung<\/h4>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Spieldauer: ca. 10 Minuten<\/h4>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lied: 820, 1. und 3. Strophe<\/h3>\n\n\n\n<p>Erz\u00e4hler: Eigentlich beginnt unsere Geschichte in Rom. Dort herrschte vor 2004 Jahren der Kaiser Augustus. Nicht nur das R\u00f6mische Reich, fast die ganze Welt hat er regiert. Eines Tages hatte er den Einfall, er m\u00f6chte gerne wissen, wie viele Menschen es eigentlich sind, \u00fcber<\/p>\n\n\n\n<p>die er regiert, die seinen Befehlen gehorchen und ihm dienen. Also ordnete er eine Volksz\u00e4hlung an. <br>(<em>Kurze Pause ) <\/em>Wir befinden uns nun in der Stadt Nazareth. Ein fremder Mann kommt in die Stadt. <em>(Bote tritt auf, stellt sich vor <\/em><em>die Gemeinde<\/em><em>) <\/em>Er ist pr\u00e4chtig gekleidet und alle Leute laufen auf dem Marktplatz zusammen, um den Mann zu bestaunen. <br><em>(weist mit einer Handbewegung in die Gemeinde)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>kaiserl. Bote: <em>(Tritt auf, klopft mit seinem Stab auf die Erde und <\/em><em>entrollt seine Botschaft) <br><\/em>H\u00f6ret, Bewohner von Nazareth. Der Kaiser Augustus will wissen, wie viele Menschen es in seinem Reich gibt. Alle Menschen sollen gez\u00e4hlt werden. Keiner soll \u00fcbersehen, oder doppelt gez\u00e4hlt werden. Darum muss jeder dahin reisen, wo er geboren wurde und sich dort in eine Liste eintragen lassen. <em>(tritt ab)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Erz\u00e4hler: In Nazareth leben auch Maria und Josef. <br><em>(Maria und Josef kommen von der Seite dazu. Erz\u00e4hler <\/em><em>zeigt zu ihnen hin.) <br><\/em>Sie haben sich sehr lieb und freuen sich auf die Geburt ihres ersten Kindes, obwohl Josef nicht der Vater ist. Das Kind ist der Sohn Gottes und wird der Erl\u00f6ser der Welt sein, so hat es der Engel Gabriel der Jungfrau Maria gesagt, als er ihr eines Tages erschienen ist. Maria hat das alles damals nicht verstanden, aber sie hat <strong>JA <\/strong>gesagt zu Gottes Plan, und Josef ist bei ihr geblieben. <br><em>(kurze Pause) <br><\/em>Auch die Beiden h\u00f6ren also den Befehl des Kaisers und machen sich auf den Weg nach Bethlehem, weil Josef dort geboren ist. Sie machen immer wieder Rast und erreichen schlie\u00dflich das St\u00e4dtchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Ach, Josef, jetzt sind wir schon drei Wochen unterwegs. Warte ein Weilchen, es geht nicht mehr. Ich muss mich ausruhen. <br><em>(setzt sich auf die Altarstufe, Josef legt ihr tr\u00f6stend den <\/em><em>Arm um die Schulter. Maria steht auf und beide gehen <\/em><em>langsam weiter.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Josef: Weit kann\u2019s nicht mehr sein bis Bethlehem. Dort finden wir Unterkunft. Da hast du\u2019s gut und das Kind auch. Komm nur, du warst so tapfer, das letzte St\u00fcckchen schaffst du auch noch. Ich helfe dir so gut ich kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Bist du sicher, dasS wir hier eine Unterkunft finden? Josef: Aber nat\u00fcrlich, Maria! Meinst du, es wird jemand eine Frau abweisen, die ein Kind erwartet? Aber sieh, da ist ein Licht! Die ersten H\u00e4user von Bethlehem! Siehst du, jetzt sind wir da, jetzt wird alles gut!<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Lied: 908, 1. Strophe<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><em>(Kulisse eines Hauses vor die Krippe stellen, <\/em><em>beide gehen darauf zu, Josef klopft.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>1.Wirt: <em>(\u00d6ffnet die T\u00fcr und tritt heraus.) <br><\/em>Was gibt\u2019s? Was ist los? Wer klopft da noch so sp\u00e4t?<\/p>\n\n\n\n<p>Josef: Guter Mann, wir suchen eine Unterkunft. <\/p>\n\n\n\n<p>1.Wirt: Tut mir Leid, aber in meinem Haus ist kein Platz mehr, schon alles voll. <\/p>\n\n\n\n<p>Josef: Aber meine Frau erwartet ein Kind. Ihr k\u00f6nnt uns doch unm\u00f6glich abweisen, bitte, helft uns.<\/p>\n\n\n\n<p>1.Wirt: Geht einmal zur Nachbarin, die hat nicht so viele G\u00e4ste, die muss nicht ihre ganzen Verwandten aufnehmen. Die h\u00e4ngt sowieso den ganzen Tag am Fenster und spioniert den Leuten hinterher. <em>(geht ins Haus und tritt ab.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>(<em>Maria und Josef sehen sich fragend an, gehen ein St\u00fcck, kommen zum Haus zur\u00fcck, Josef klopft.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wirtin: <em>(\u00e4rgerlich, kommt vor die T\u00fcr und feilt sich ihre N\u00e4gel.) <br><\/em>Wer seid ihr denn und was wollt ihr? Maria: Wir kommen von weit her. Habt ihr eine Unterkunft f\u00fcr uns? Ich bekomme ein Kind und bitte um deine Hilfe!<\/p>\n\n\n\n<p>Wirtin: <em>(betrachtet ihre Fingern\u00e4gel, zeigt erbost mit der <\/em><em>Nagelfeile auf Maria und Josef) <br><\/em>Wo k\u00e4me ich denn da hin, wenn ich jeden rein lie\u00dfe. Du bittest um meine Hilfe! Ja, bin ich vielleicht der Notdienst von Bethlehem. Ich habe jetzt schon genug zu tun, wer hilft mir denn, meine G\u00e4ste zu versorgen, und so wie ihr ausseht, k\u00f6nnt ihr noch nicht einmal zahlen. Und ich habe den Dreck und den \u00c4rger am Hals, und dazu noch Babygeschrei. Nein danke, schert euch weg. <em>(geht ins Haus, tritt ab.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Josef: <em>(gehen weiter)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Verliere nicht den Mut Maria, Gott wird uns helfen, ER l\u00e4sst uns nicht im Sticht. Wir m\u00fcssen ihm vertrauen. Dort ist noch ein Haus, da k\u00f6nnten wir nochmals fragen. <br><em>(m\u00fcde gehen sie zur T\u00fcr, Josef klopft, Maria lehnt sich an ihn, <\/em><em>Wirt \u00f6ffnet die T\u00fcr, sein Kind kommt mit heraus) <br><\/em>Guten Abend, guter Mann, wir kommen aus Nazareth zur Volksz\u00e4hlung . Meine Frau erwartet ein Kind, niemand will uns aufnehmen, sieh nur, wir k\u00f6nnen nicht mehr, bitte, schick uns nicht weg!<\/p>\n\n\n\n<p>2.Wirt: <em>(kratzt sich nachdenklich am Kopf, sieht die Beiden an) <br><\/em>Ach ihr armen Leute, von so weit her kommt ihr. Wenn ihr etwas eher gekommen w\u00e4ret, h\u00e4tten wir euch aufgenommen. Aber ihr seid zu sp\u00e4t, jetzt sind schon so viele G\u00e4ste da, tut mir wirklich Leid.<\/p>\n\n\n\n<p>Kind:<em> (zupft Wirt am \u00c4rmel, Maria weint.) <\/em>Aber Vater, die arme Frau weint, sie kann doch nicht mehr! <\/p>\n\n\n\n<p>2.Wirt: Nein Kind! Alle Zimmer sind belegt. Deine Mutter rennt sich von Morgens bis Abends die Hacken wund, wei\u00df nicht wie sie die ganzen G\u00e4ste versorgen soll, und wir sollen noch Leute aufnehmen, die dazu noch ein Kind erwarten, es tut mir wirklich sehr Leid f\u00fcr euch, aber das ist zu viel.<\/p>\n\n\n\n<p>(<em>Maria und Josef gehen schon weg, da ruft das Kind <strong>sehr laut<\/strong>\ud83d\ude42 <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Kind: Kommt zur\u00fcck!!! Ihr k\u00f6nnt doch unseren Stall haben. Da ist es warm und unsere Tiere, Esel und Ochse sind auch da. Und ich bringe euch Decken und Kissen aus meinem Zimmer, damit ihr es gem\u00fctlich habt. Und ich helfe auch mit. Bitte Vater, bitte, sag ja!<\/p>\n\n\n\n<p>2.Wirt: <em>(schl\u00e4gt sich mit der Hand an die Stirn und strahlt.) <br><\/em>Ja, aber nat\u00fcrlich! Entschuldigt bitte, dass ich euch wegschicken wollte! Hier mein Sohn zeigt mir, das es doch geht. Na klar, den Stall, den habe ich ganz vergessen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnt ihr den haben. Ich bringe euch nach her Windeln, Wasser und etwas zu Essen. <\/p>\n\n\n\n<p>Maria: Habt vielen Dank ihr guten Menschen. Heute wird mein Sohn, der Heiland und Erl\u00f6ser der Welt in eurem Stall geboren. Und ihr habt ihn bei euch aufgenommen. <br><em>(zur Gemeinde gewandt, alle Mitspieler kommen dazu) <\/em>Kommt, \u00f6ffnet auch ihr Jesus, dem Heiland eure T\u00fcren. Denn auch bei euch klopft er an! Schickt ihn nicht weg. Heute Abend wollen wir alle zusammen rufen: <br><em>(alle Mitspieler rufen&#8230;.) <\/em>Komm zur\u00fcck, du kannst bei uns wohnen !!!<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8230;..und kommen vor den Altar und verbeugen sich<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Lied: 908, 2. und 3. Strophe<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Weihnachten 2004 Sankt Markus \u2013 Schwafheim Krippenspiel: \u201eDer weite Weg nach Bethlehem\u201c In diesem Krippenspiel wird die Herbergssuche von Maria und Josef neu erz\u00e4hlt. 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