{"id":158,"date":"2020-03-08T16:15:23","date_gmt":"2020-03-08T15:15:23","guid":{"rendered":"http:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?page_id=158"},"modified":"2020-03-08T18:50:37","modified_gmt":"2020-03-08T17:50:37","slug":"thomas-brandes-1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/krippenspiele.d-hauser.com\/?page_id=158","title":{"rendered":"Thomas Brandes 1"},"content":{"rendered":"\n<p>Eine Alternative zum Krippenspiel ist dieser Lichterweg-Gottesdienst. Auch hier wird die Weihnachtsgeschichte nachgespielt, aber nicht mit menschlichen Figuren, sondern mit Kerzenlicht.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Weihnachtsgeschichte bewegen sich Menschen und Menschengruppen von unterschiedlichen Orten auf ein Ziel zu, die Krippe: Maria und Josef, die Hirten, schlie\u00dflich die Weisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihre Wege werden, \u00e4hnlich wie im Krippenspiel, erz\u00e4hlt, dabei entstehen ihre Spuren mit Teelichten in der Kirche, sie werden zu sichbaren Wegen des Lichts. Am Ende f\u00fchren drei Lichterketten von den verschiedenen Anfangsorten durch die Kirche bis zur Krippe. Das Sch\u00f6ne ist, dass die Gottesdienst-Teilnehmer\/innen die allm\u00e4hliche Entstehung dieser Lichtwege w\u00e4hrend der Erz\u00e4hlung erleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Gottesdienst verlangt einiges an genauer Planung am jeweiligen Ort (dazu nachher mehr unter Tipps + Tricks). Daf\u00fcr werden Sie (nach meinen bisherigen Erfahrungen) einen Heiligabendgottesdienst mit &#8211; auch bei den Kindern \u2013 ganz viel Stille, Staunen und Besinnung erleben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>LICHTERWEG <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Lichter werden im Mittelgang<br>in einer Kette ausgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gang ein Haus legen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4 \u00a4 \u00a4 \u00a4 \u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>Lichterspur wird weiter ausgelegt<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>Haus legen vor den Altarstufen<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4&nbsp; \u00a4&nbsp; \u00a4&nbsp; \u00a4&nbsp; \u00a4<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>ERZ\u00c4HLUNG <\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.<\/strong><em> Zwei Menschen machen sich auf den Weg.<br>Sie hei\u00dfen Joseph und Maria.<br>Die Stadt, zu der sie gehen m\u00fcssen, hei\u00dft Bethlehem.<br>Es ist ein langer, dunkler Weg.<br>Und noch wissen sie nicht, da\u00df es ein Weg ins<br>Licht sein wird.<br>Bergauf und bergab m\u00fcssen sie gehen.<br>Besonders f\u00fcr Maria ist der lange Weg schwer, denn sie erwartet ein Kind.<br>\u201eAch, da\u00df wir gerade jetzt diesen langen Weg gehen m\u00fcssen!\u201c, sagt sie.<br>\u201eJa\u201c, antwortet Joseph, \u201eund blo\u00df, weil der Kaiser Augustus sein Volk z\u00e4hlen will. Jeder soll in seiner Geburtsstadt auf eine Liste geschrieben werden.\u201c<br>Langsam gehen sie weiter.<br>Joseph st\u00fctzt Maria.<br>Endlich sind sie in der N\u00e4he von Bethlehem.<br>Von weitem sehen sie schon die Lichter.<br>Es ist Nacht. Sie brauchen einen Platz zum Schlafen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Da kommen sie an ein Haus. Es ist ein Gasthaus.<br>Warm scheint das Licht aus den Fenstern.<br>Sie klopfen an. Der Gastwirt \u00f6ffnet.<br>\u201eWir brauchen eine Bleibe f\u00fcr die Nacht\u201c, sagt Joseph, \u201ewir sind schon so lang unterwegs und meine Frau\u2026\u201c,<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Aber weiter kommt er nicht.<br>\u201eKein Platz mehr\u201c, sagt der Gastwirt, alle Leute sind heute unterwegs.\u201c Und er schl\u00e4gt die T\u00fcr zu.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Sie gehen weiter. Sie sp\u00fcren ihre m\u00fcden Beine.<br>Und Maria sagt:<br>\u201cEs wird bald soweit sein, da\u00df das Kind zur Welt kommt. Wir brauchen jetzt unbedingt einen Platz.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Voll Bangen und Hoffnung gehen sie jetzt etwas schneller.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Da sehen sie noch ein Gasthaus.<br>Hoffentlich klappt es da!<\/em><br><em>\u201eWir brauchen einen Platz f\u00fcr die Nacht\u201c, sagt Joseph.<br>Und bevor der Gastwirt ihnen die T\u00fcr vor der Nase zuschl\u00e4gt, ruft Maria:<br>\u201eWir erwarten ein Kind. Bald!\u201c<br>\u201eMein Haus ist voll\u201c, antwortet der Gastwirt, \u201eaber ich habe noch einen Stall, dort hinten.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Lichterspur weiterlegen<br>Richtung Krippe<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Kreis aus Lichtern wird<br>um die Krippe gelegt<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Lichterkreis wird gelegt<br>(im Altarraum, in einiger Entfernung von der Krippe &#8211; oder je nach \u00d6rtlichkeit an einer anderen g\u00fcnstigen Stelle)<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Lichter in die Mitte des Kreises<\/p>\n\n\n\n<p>Lichterspur bis zur Krippe<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein Stall.<br>Nicht sch\u00f6n. Aber wenn es nichts anderes gibt\u2026<br>Joseph und Maria gehen weiter.<br>Bald sehen sie den Stall. Aus Brettern gebaut.<br>Sie \u00f6ffnen die T\u00fcr. Sehen Heu und Stroh.<br>Eine Futterkrippe f\u00fcr die Tiere.<br>In diesem Stall bekommt Maria ihr Kind.<br>Sie legen das Kind in die Krippe,<br>ein Bett haben sie ja nicht.<br>Sie geben dem Kind den Namen \u201eJesus\u201c.<br>\u00dcber dem Stall, am dunklen Himmel,<br>leuchtet ein sehr heller Stern.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lied <\/strong>\u201eEs ist ein Ros\u00b4 entsprungen\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2.<\/strong><em> Auf einem Feld in der N\u00e4he von Bethlehem<br>sind Hirten.<br>Sie passen auf ihre Tiere auf.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Es wird Nacht. Sie setzen sich im Kreis auf den Boden.<br>Sie erz\u00e4hlen sich Geschichten.<br>Es ist eine kalte Nacht.<br>Sie machen ein Feuer, um sich zu w\u00e4rmen.<br>Es scheint eine Nacht wie viele andere zu sein.<br>Aber auf einmal wird es heller.<br>Die Hirten schauen erstaunt zum Himmel.<br>So etwas haben sie noch nie gesehen.<br>Eine Schar von Engeln um sie herum.<br>Boten des Himmels. Von ihnen kommt das Licht.<br>Sie erschrecken. Sie f\u00fcrchten sich.<br>Da redet einer der Engel zu ihnen:<br>\u201eHabt keine Angst\u201c, sagt er, \u201eIch bringe euch eine gute Nachricht. Heute ist Jesus geboren. Er ist von Gott in die Welt gekommen f\u00fcr alle Menschen. Geht nach Bethlehem! In einem Stall werdet ihr das Kind finden<br>in einer Futterkrippe.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Und mit einem Mal ist die Luft voll Gesang.<br>\u201eEhre sei Gott in der H\u00f6he\u201c, singen die Engel,<br>\u201eund Friede auf Erden, und den Menschen soll es<br>gut gehen!\u201c <\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Da machen sich die Hirten auf den Weg.<br>Ihre Tiere lassen sie allein.<br>Sie k\u00f6nnen noch nicht glauben, was sie gesehen und geh\u00f6rt haben: `Ein Kind &#8211; f\u00fcr alle Menschen &#8211; von Gott gesandt\u00b4 &#8211; das m\u00fcssen sie sehen!<br>Sie kommen zum Stall, \u00f6ffnen die T\u00fcr.<br>Ein Kind in einer Futterkrippe.<br>Ein Mann und eine Frau, m\u00fcde beide.<br>Und die Hirten freuen sich.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lied <\/strong>\u201eKommet, ihr Hirten\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Lichter aufstellen<\/p>\n\n\n\n<p>Lichterspur<\/p>\n\n\n\n<p>bis zur Krippe<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a4<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. <\/strong><em>In einer fernen Stadt machen sich drei M\u00e4nner<br>auf den Weg.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Sie sind Sterndeuter. Weise M\u00e4nner.<br>Sie kennen den Himmel genau und erforschen alles.<br>In dieser Nacht fiel ihnen ein Stern auf, den sie vorher nie gesehen hatten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWas bedeutet dieser Stern?\u201c fragten sie sich.<br>\u201eWo dieser Stern leuchtet, mu\u00df ein gro\u00dfer K\u00f6nig geboren sein!\u201c<br>Und so sind sie nun unterwegs.<br>Durch kalte W\u00fcstenn\u00e4chte. Durch hei\u00dfe Tage.<br>Der Stern zeigt ihnen den Weg.<br>Geschenke haben sie mitgenommen.<br>Geschenke, die f\u00fcr einen K\u00f6nig gut genug sind.<br>Gold. Weihrauch. Kostbare Kr\u00e4uter.<br>Aber es ist nicht ein gro\u00dfer Palast, zu dem der Stern sie f\u00fchrt. Es ist ein armseliger Stall auf einem Feld nahe<br>von Bethlehem.<br>\u00dcber ihm bleibt der Stern stehen.<br>Die Weisen treten ein.<br>Sie sehen das Kind in der Krippe,<br>sie sehen die Frau, den Mann,<br>sie sehen arme Hirten.<br>Und doch wissen sie in diesem Moment, da\u00df hier etwas ganz besonderes geschehen ist.<br>Und so knien die drei weisen M\u00e4nner vor dem Kind nieder und dann packen sie ihre Geschenke aus.<br>Geschenke f\u00fcr einen K\u00f6nig &#8211; in einem armen Stall.<br>Denn in dieser Nacht ist Gott als Kind zur Welt gekommen.<br>Nicht in einem Schlo\u00df.<br>Sondern mitten in die Welt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Zu allen, die unterwegs waren, wie ihr an unseren<br>Lichterspuren sehen k\u00f6nnt.<br>Zu Joseph und Maria. Zu den Hirten. Zu den Weisen.<br>Zu dir und zu mir.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Weile stilles Betrachten der Lichterspuren.&nbsp; Jede Beleuchtung am besten ausschalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Keine weiteren Worte und Erkl\u00e4rungen dazu, allenfalls Musik.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lied <\/strong>\u201eLobt Gott, ihr Christen alle gleich\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Tipps und Tricks zum Lichterweg-Gottesdienst<\/h3>\n\n\n\n<p>&#8211; Ganz unliturgisch und dennoch zuallererst und ganz wichtig: Dieser Gottesdienst ist vom Standpunkt der Feuersicherheit her nicht unproblematisch. Immerhin stehen, je nach Kirchengr\u00f6\u00dfe, am Ende der Erz\u00e4hlung so 200 \u2013 800 brennende Teelichter in den G\u00e4ngen der Kirche. Es sei denn, man hat einen sehr gro\u00dfen Altarraum und beschr\u00e4nkt die Aktion auf diesen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Kirchr\u00e4umen, in denen es aufgrund kleiner Raumgr\u00f6\u00dfe oder sehr hoher Besucherzahlen am Heiligabend erfahrungsgem\u00e4\u00df rappelvoll wird, so dass vielleicht sogar manche stehen oder in den G\u00e4ngen sitzen, rate ich von der Durchf\u00fchrung dieses Gottesdienstes ausdr\u00fccklich ab.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Ausser dem erz\u00e4hlenden Menschen braucht man mindestens 3-4 Helfende, die in mehreren Proben das genaue Zusammenspiel ausprobieren m\u00fcssen. Sie sind n\u00e4mlich daf\u00fcr zust\u00e4ndig, den Lichterweg synchron zur Erz\u00e4hlung entstehen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Es ist kaum m\u00f6glich, die Teelichte in entsprechendem Tempo und in der Menge anzuz\u00fcnden und aufzustellen, wie sie gebraucht werden. Deshalb: Die Teelichte werden in einem Nebenraum in gr\u00f6\u00dferen Mengen rechtzeitig auf Tabletts angez\u00fcndet. Diese Tabletts werden nach und nach in die Kirche gebracht, ein Helfender tr\u00e4gt das Tablett, einer oder zwei setzen die Lichter zur Erz\u00e4hlung auf den Boden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Teelicher nehmen, die schon angebrannt sind. Frische lassen sich nur schwer anz\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Die Helfenden tragen schwarze Kleidung, damit sie unauff\u00e4llig agieren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; K\u00fcnstliches Licht bleibt w\u00e4hrend der Entstehung der Lichterwege weitgehend aus \u2013 au\u00dfer vielleicht zum Singen, damit man die Texte sieht.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Am Schlu\u00df der Erz\u00e4hlung ist genug Zeit zum stillen Betrachten. Dabei darf auch aufgestanden und Kinder hochgehoben, jedoch auf keinen Fall herumgelaufen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Bei der Planung ist zu bedenken, dass die Leute ja auch wieder aus der Kirche hinaus m\u00fcssen \u2013 und das kann nicht zwischen den brennenden Lichtern geschehen!<\/p>\n\n\n\n<p>Im Idealfall gibt es einen Seitengang, \u00fcber den man die Kirche verlassen kann. Meist aber wird es n\u00f6tig sein, die Lichter im letzten Teil des Gottesdienstes wieder abzubauen. Das geschieht am besten ganz selbstverst\u00e4ndlich und nebenbei w\u00e4hrend eines Liedes oder einer Musik. Und auf demselben Wege, wie die Lichter hereingebracht wurden: Die Helfenden stellen die brennenden Lichter vorsichtig auf Tabletts (keine qualmende Auspustaktion) und tragen sie hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Eine M\u00f6glichkeit noch: Zum Schlu\u00df oder am Ausgang des Gottesdienstes k\u00f6nnten alle Besucher\/innen Kerzen anz\u00fcnden.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den brennenden Kerzen in der Hand wird der Gottesdienst verlassen.<br>So setzt sich symbolisch die Lichterspur, die wir im Gottesdienst gesehen haben, nach drau\u00dfen fort.<\/p>\n\n\n\n<p>Thomas Brandes<\/p>\n\n\n\n<p>St. Johannis Harburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"mh-excerpt\"><p>Eine Alternative zum Krippenspiel ist dieser Lichterweg-Gottesdienst. Auch hier wird die Weihnachtsgeschichte nachgespielt, aber nicht mit menschlichen Figuren, sondern mit Kerzenlicht. 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